Transgender Day of Visibility ist am 31.03. Und das ist auch gut so. Wir brauchen Gedenk- und Feiertage um Fortschritte, die wir schon gemacht haben zu feiern und ganz besonders um darauf aufmerksam zu machen, wie weit der Weg noch ist. Und genau weil der Weg noch so weit und der Kampf noch so lang ist, brauchen wir trans visibility an jedem Tag. Trans (und alle queeren) Menschen haben ein Recht darauf, gesehen zu werden, Teil der Gesellschaft zu sein, Vorbilder zu haben und ihr Leben zu leben.
Transgender Day of Visibility ist am 31.03. Und das ist auch gut so. Wir brauchen Gedenk- und Feiertage um Fortschritte, die wir schon gemacht haben zu feiern und ganz besonders um darauf aufmerksam zu machen, wie weit der Weg noch ist. Und genau weil der Weg noch so weit und der Kampf noch so lang ist, brauchen wir trans visibility an jedem Tag. Trans (und alle queeren) Menschen haben ein Recht darauf, gesehen zu werden, Teil der Gesellschaft zu sein, Vorbilder zu haben und ihr Leben zu leben.
Quellen:
National Coalition for LGBTQ Health: www.healthlgbtq.org/awareness-week/
Queer Lexikon: queer-lexikon.net/2019/06/16/lgbt-health-awareness-week
The Trevor Project. 2022 National Survey on LGBTQ Youth Mental Health: www.thetrevorproject.org/survey-2022/
LSDV+ Bayern: https://www.lsvd.de/de/ct/2615-Gesundheit-von-LSBTIQ*
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Schlechtere Gesundheit von Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen Menschen
Also sucht euch Hilfe, wenn ihr sie braucht und lasst euch nicht entmutigen.
Bei QueerMed Deutschland gibt es eine Liste von queerfreundlichen medizinischen Angeboten. Stay loud and queer! Surviving is resistance!
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Mittlerweile gibt es immer mehr Psycholog*innen, die sich als queerfreundlich bezeichnen sind oder gar eine spezielle Ausbildung haben und es gibt immer mehr Kliniken und Ärzt*innen, die die Behandlung von unter anderem trans* Menschen durchführen und auch gut darin sind.
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Fazit: Schlimm, aber nicht hoffnungslos.
Die Gesundheit von queerer Menschen ist ein wichtiges Thema da mehr Aufmerksamkeit braucht. Die Strukturen im Gesundheitswesen müssen sich ändern, aber es gibt dennoch Hoffnung.
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Das fällt vor allem bei der Behandlung von trans* und inter* Personen auf, da viele Fachkräfte einfach nicht die richtige Ausbildung haben, wodurch sie eine Behandlung oft einfach ablehnen. Auch werden nicht-binäre und neutrale Optionen für Anrede und Geschlecht in Formularen (z.B. Anamnese-Bögen) meist nicht mit aufgeführt.
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Orte wie Arztpraxen, Krankenhäuser oder Apotheken, die eigentlich Schutzräume sein sollten, werden so zu Orten von Diskriminierungserfahrungen. Das zeigt sich dadurch, dass medizinische Forschung, Diagnose und therapeutische Ansätze oft auf endo cis-männliche Körper ausgelegt sind, alles andere gilt als abweichend.
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Diskriminierung im Gesundheitswesen:
Auch strukturelle Diskriminierung von queeren Menschen ist ein weitläufiges Problem. Damit ist gemeint, dass queere Personen systematisch benachteiligt werden, zum Beispiel durch sozial verankerte Normen und durch Praktiken und Routinen, die teilweise entwürdigend oder diskriminierend sind.
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Auch körperliche Beschwerden wie Migräne, Herzerkrankungen und Asthma treten bei queeren Menschen vermehrt auf.
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