@ct_Magazin Danke für das interessante Gespräch.
Ich verstehe den Zwiespalt zu „Unabhängigkeit“, da diese ja auch nur sehr, sehr punktuell individuell beeinflusst werden kann. (Hardware (vom Chip zum Rechner/Server), Betriebssysteme, all die Software und Dienste). Gerade auch, weil IT so sehr von Skaleneffekten profitiert.
Die Definition von Souveränität als „Wahlfreiheit und Kompetenz diese richtig zu nutzen“ finde ich gut - wie der Hinweis auf die Komplexität von Risiko- (und: Vorteils-)Analysen.
Einen Punkt könnten wir aber gerne massenhaft individuell angehen: raus aus Diensten und Produkten, die nur bestehen, um unsere Daten an die Werbebranche zu verkaufen. Und etablieren, dass IT-Dienste Geld kosten - ob vom Staat (Infrastruktur), Nutzern/Kunden, Genossenschaften, …
… aber vielleicht auch nur ein frommer Wunsch. Ich fürchte ja, online-Werbung wird auch nicht verboten werden.
(Vielleicht auch ein privilegierter Wunsch - ich kann es mir leisten, für Dienste zu zahlen.)
@malteengeler Personal view: before we manage (if ever) to ban online advertisements (with all its ugly implications) or even socialize all public and communication infrastructure to our states (as applicable) or people-owned (foundations, collectives, …) FOSS alternatives I prefer to switch personally to better options (or: lesser evils).
And given current policy makers - I don’t see anything happening on large scale anytime soon.
That includes multiple perspectives: business models of corporations, their goverrnship, implementation of technical security (e.g. protecting user‘s data from the oprerators themselves), to software stacks being used, collaboration with FOSS, etc. - always given available alternatives vs. cost/effort/priority.
Small steps, but if enough people do them, they may actually help.