Voilà.
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https://zugpost.org/sommer-nachtzug-2025/

Sechs Nachtzüge für den Sommer 2025
Von der Adria bis ins schwedische Fjäll: Das sind die saisonalen Nachtzug-Verbindungen des Sommers.
ZugpostWer kennt es nicht, das #Bahnersatz Schiff? 🚢
Weil wegen Unwetter Schiene und Strasse zwischen Spiez und Interlaken gesperrt waren, wurde nun ein
Schiff bestellt, welches einen Bahnersatzkurs nach Thun fährt.
Die Strasse ist zwar mittlerweile wieder offen, aber bis genug Busse vor Ort sind, Hilft das Schiff mit, Gestrandete Reisende von Interlaken weg zu bringen. 👀
#schienenersatzverkehr
Zufällig gerade vor Ort: Der letzte EC 8 mit Panoramawagen in Köln
Die Fahrt bis Zürich verläuft dann bei nicht mehr so schönem Wetter recht zügig und mit einer guten Stunde Verspätung ist der Zielort des Zuges tatsächlich erreicht. Das hätte ich echt nicht gedacht, dass es klappt.
So ist es dann auch, wie mittlerweile auch der DB Zugchef erfahren hat, es geht ab Basel weiter nach Zürich. Glück gehabt. So kann ich den Zug wirklich auf voller Länge fahren.
Der Schwarzwald rechts von uns, die Verspätung beträgt rund 80 Minuten. Unklar scheint, ob der Zug in Basel endet. DB Zugchef sagt das zwar seit Karlsruhe an, online steht aber nach wie vor, der Zug würde mit Verspätung bis Zürich geführt. Da sagt auch die SBB-App, die einerseits einen Ersatzzug zur normalen Zeit anzeigt, andererseits (samt geändertem Abfahrtsgleis) die Weiterführung unseres Zuges nach Zürich. Das ist nicht ganz unplausibel, habe ich schon mehrfach (gerade am WE) erlebt.
Letztes Bild vom Rhein. Bis Mainz hat sich unsere Verspätung auf knapp 30 Minuten vergrößert. Hier stehen wir länger am Bahnsteig wegen einer vorausgegangenen Störung auf der Strecke nach Frankfurt stapeln sich die Züge. Zigfach halten wir auf offener Strecke. Offenbar wegen Bauarbeiten fahren wir nicht direkt nach Mannheim über Worms, sondern über Groß Gerau und die Riedbahn. Verspätung in Mannheim: 67 Minuten. So kommt eines zum anderen. Das Problem bleibt die Infrastruktur, zu häufige Störungen und fehlende Ausweichstrecken. Das Personal auf dem Zug gibt sein Bestes ist ist top!
Dann nochmal schön mit dem Panoramawagen den Rhein entlang. Unser Verspätung steigt. Zwar kommen wir vergleichsweise gut durch (Lob an die Disposition), aber an jedem Bahnhof gibt es eine deutliche Überschreitung der planmäßigen Haltezeit, weil das Ein- und Aussteigen der vielen Fahrgäste (teils mit Fahrrädern) eben weit mehr Zeit beanspruch als vorgesehen. Die fahrplanmäßigen Haltezeiten sind schlicht unrealistisch. Dafür haben wir einen wunderbaren Zugchef, der offen und ehrlich mit tollen Durchsagen informiert und dadurch für eine entspannte Stimmung im Zug sorgt.
Fahrt durchs Bergische Land und dann in Köln über den Rhein
Dortmund ist erreicht. Ankunft mit +10. Jetzt geht es also los mit den Verspätungen. Münster hatten wir noch pünktlich erreicht (klappt bei den Zug auch nicht immer), dort dann die Haltezeit um 5 Minuten überschritten (Grund mir unbekannt). Und dann kommt die eingleisige Strecke MS - Lünen, auf der die Regionalbahnen verspätet sind, weshalb weitere Verspätung durch verlegte Kreuzung und des verspäteten vorausfahrenden Zuges bekommen haben. Es zeigt sich wieder, wo die Probleme der Instabilität der Eisenbahn in Deutschland liegen. Es ist die völlig überlastete Infrastruktur und der Domino-Effekt.