Reiche können sich es sich viel einfacher leisten, zu Privatärzt:innen zu gehen, Urlaub zu machen, Sport zu betreiben und jede Art von Vorsorge zu betreiben.
Ob Zwei- oder Sechsklassenmedizin ist da schon egal. Das Ergebnis: Im Vergleich ist der Gesundheitszustand von einkommensstarken Haushalten deutlich besser als von einkommensschwachen.
https://science.orf.at/stories/3214939
(Die Grafik stammt aus "Klassenkampf von oben": https://shop.oegbverlag.at/klassenkampf-von-oben-9783990464649 )
Vier von fünf Befragten sind laut einer Umfrage der Meinung, dass jene, „die es sich leisten können“, in Arztpraxen und Spitälern bevorzugt werden. Das österreichische Gesundheitswesen habe „ein Problem mit ungleichen Zugängen zu Leistungen“, bestätigt eine Expertin von Transparency International. Sie nennt es „Sechsklassenmedizin“.
Massenarbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Umsatzeinbrüche: Das Jahr 2020 war (nicht nur) wirtschaftlich katastrophal.
Eine kleine Gruppe konnte aber profitieren: Alle der zehn reichsten Österreicher:innen konnten ihre Vermögen vergrößern.
Mehr dazu im Buch „Klassenkampf von oben“, geschrieben mit Natascha Strobl. Erscheint Mitte November, Vorbestellung ist möglich!
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