Matthias Daniel

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Chefredakteur und Publisher von @journ_online: Magazin für Journalist*innen. Wie machen wir den Journalismus besser?
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Unsere Floskel des Monats ist: Torschlusspanik. Nicht zu verwechseln mit Torschusspanik (-> Hallo Dortmund / Meisterschaft). Auch wir im Journalismus kennen die Torschlusspanik, erklärt die @Floskelwolke. "Wir nennen sie aber Redaktionsschluss." https://www.journalist.de/startseite/detail/article/torschlusspanik
Torschlusspanik

armselig, Elon Musk.
"Aktuell lesen Sie gerade diesen Text – und Sie fragen sich vielleicht, was das denn jetzt schon wieder soll: Aktuell als Floskel? Fragen wir mal dagegen: Würde es etwas ändern, wenn Sie diesen Text einfach nur lesen?", so die Kollegen der @Floskelwolke zum Einstieg in die neue Floskel des Monats: https://www.journalist.de/startseite/detail/article/aktuell
aktuell

Die vorhersehbarste Nachricht des Jahres so far. Eine bequeme Aufmerksamkeits-Schleuder für Herrn Maaßen. Gut gemacht, CDU.
Viele Hosts, keine Journos!?
Können junge Medienschaffende heute überhaupt noch eine Karriere machen, wenn sie nicht vor die Kamera möchten, Tessniem Kadiri? Neue Folge #Druckausgleich: https://www.journalist.de/startseite/podcast
Podcast Druckausgleich

Druckausgleich ist der Podcast für junge Journalist*innen, um in dieser verrückten Medienwelt zu bestehen. Der Podcast fragt ehrlich nach Druck und Anspruch, nach Ideen und Lösungen. Mit Annkathrin Weis und Luca Schmitt-Walz. Druckausgleich ist eine Produktion der Journalismus3000 GmbH.

In unserem @journ_online Newsletter geht es diesen Monat um Jennifer Wilton und die Frage nach der Debattenkultur bei der Welt, um die Zukunft der Recherche beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die Megathemen des Jahres 2023. Hier kostenlos anmelden: https://t7c5569ce.emailsys1a.net/42/5919/37e0d37455/subscribe/form.html?_g=1643288194
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Dass Benjamin Fredrich im Abgang jetzt gegen @niggi nachtritt, ist extrem schlechter Stil. Statt sich über nicht erwähnte @katapultmagazin -Erfolge aufzuregen, täte er besser daran, die von @uebermedien recherchierten Vorwürfe aufzuklären.
„Viel zu selten nimmt man den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als ein Medium war, das ausstrahlt: Wir werden fürs Veröffentlichen bezahlt, nicht fürs Verschweigen.“ Drepper glaubt, der ÖRR gewinnt dann an Vertrauen und Reputation, wenn er mehr Journalismus betreibt, der gesellschaftlichen Impact hat. „Wir als Journalistinnen sind nicht Teil des Systems. Wir sind Außenseiter, die das System im Auftrag der Bürgerinnen kontrollieren.“
Hier der ganze Text (3/3):
https://www.journalist.de/startseite/detail/article/mehr-recherche-im-rundfunk-jetzt
Mehr Recherche im Rundfunk – jetzt!

Statt in die Offensive zu gehen, verzwergt sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk gerade, kritisiert Daniel Drepper in unserer Serie „Mein Blick auf den Journalismus“. Dabei brauchen wir nicht weniger Geld, sondern mehr Geld und echtes Vertrauen in die Reporterinnen. Text: Daniel Drepper

Drepper fordert mehr Ressourcen für Recherche, um den ÖRR attraktiver zu machen. „Kein Marketing der Welt kann jemals so einschlagen wie eine Reihe großer, investigativer Recherchen.“
Dafür brauche es allerdings einen Kulturwandel: „Die investigative Kultur muss von ganz oben kommen und in alle Redaktionen ausstrahlen“, schreibt Drepper. „Wenn ich nur darauf achte, in der nächsten Rundfunkratssitzung keine Fehler erklären zu müssen, dann etabliere ich keine investigative Kultur.“ (2/3)
„Der öffentlich-rechtliche Rundfunk darf keine ängstliche Behörde sein, die auf Fehlervermeidung hinarbeitet, sondern muss den Journalismus verteidigen und ihn nach vorne treiben.“ Das sagt Daniel Drepper, Leiter der Recherchekooperation von NDR, WDR und SZ.
Drepper spricht sich im @journ_online für eine Neujustierung der Öffentlich-Rechtlichen aus. Er sagt: „Von den 8 Milliarden Euro, die jedes Jahr in den ÖRF fließen, geht nur ein Bruchteil in die Recherche. Das muss sich ändern.“ (1/3)