@lvssss

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Vasily Muravyev
FH Joanneum JPR 24
2: Mehrere verbreitete Fakten über Columbus und Amerika.
Columbus hat nie Fuß in Nordamerika gesetzt, nur in den Bahamas. Ebenfalls ist er auch nie durch die Kolonisierung reich geworden: Wobei er Gold zurückgebracht hatte, verstarb er in Armut. (3/4)
1: Die Opfer der Hexenprozesse in Salem wurden verbrannt.
Es hat sich herausgestellt, das bei den Hexenprozesse in Salem die Opfer nicht verbrannt wurden, wie es oft in Pop Culture dargestellt wird: In Wirklichkeit wurden die mit Hexerei beschuldigten Frauen und Männer erhängt. (2/4) https://www.tamuc.edu/tamuc-history-professor-busts-myths-about-the-salem-witch-trials
Yay mal fussball in echt

Mannis und Belkin kriegen trotz aller ihrer Taten fast keine Konsequenzen ab, was der traurigen russischen Realität der Anfang 2000er entspricht. Der, der das Geld hat, hat die Kraft. Doch Danila hat auch "die Kraft" - für ihn bedeutet das, seine eigene Wahrheit und Ehre beizubehalten. Jetzt habe ich eine Frage für euch:

Worin liegt für euch die Kraft?
#qualipost (8/8)

Der Film endet einerseits poetisch und andererseits tragisch realistisch. Viktor, Danilas fanatisch patriotischer Bruder, massakriert am Ende des Filmes hasserfüllt eine Menge von Ukrainern. Als er von der Polizei festgenommen wird, schreit er, dass er aufgibt (im Kontrast zu seinen "Russen geben niemals auf"-Schreien vorher im Film) und für immer in den USA bleiben will. (7/8)
Außerhalb der offensichtlichen Kritik an Russlands damaligen Zustand, greift der Film auch andere (und teilweise unerwartetete) Themen auf, wie beispielsweise die Frage, ob Patriotismus wirklich berechtigt ist, die Käuflichkeit der Menschen oder auch den Rassismus in den USA. (6/8)
Und ich muss zugeben: Diese Tatsache hat mich tatsächlich emotional mitgerissen, ich bin tatsächlich wütend gewesen, dass nach dem ich die Schreie und Aufnahmen aus den von Belkin gedrehten Snuff-Filmen in der Szene vor Danilas Treffen mit Mannis hören und sehen musste, Danila ihn nicht getötet hat. Aber das ist das Ding, dass den Film für mich so gut macht, er tanzt tatsächlich aus der Reihe. (5/8)
Mannis hat auch einen Deal mit einem lokalen Bratwa-Boss, Belkin, der für ihn Snuff-Filme dreht und auch den oben erwähnten besten Freund umbringt. Das Besondere an dem Film: Danila lässt beide Bösewichte leben. Diese kleine Abweichung macht diesen Film für mich sofort besonders: In unseren Gehirnen ist es schon so integriert, dass am Ende die Antagonisten sterben/anderweitig bestraft werden, dass es schon komisch scheint, wenn sie das Ende überleben. (4/8)
Der beste Freund des Protagonisten wird ermordet, da er "zu viel wusste" - nicht weit von der traurigen Realität dieser Zeit entfernt. Aus Ehre für seinen toten Freund beschließt Danila, seinen letzten Wunsch zu erfüllen: Seinem Bruder in der USA zu helfen, aus der Kontrolle einer kriminellen Organisation zu kommen. Diese wird angeführt von dem oben erwähnten Mr. Mannis, den Danila zu finden versucht. (3/8)
Der Film, den man als die russische Version von James Bond sehen könnte, wurde in 2000 in die Kinos gebracht. Konträr zu den Bond-Filmen und deren "Glitz and Glamour" zeigt der Film einen ähnlichen Plot auf eine ganz andere Art und Weise. Auch wenn die Prämise gleich ist, (ein einziger Typ kämpft gegen eine böse Organisation, Waffen, blutige Kämpfe, High-Speed-Chases, etc.) ist die Atmosphäre des Films gleich jener in Moskau der 1990/2000er Jahre: Düster, brutal und hoffnungslos. (2/8)