Sabrina Železný

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Autorin & Lektorin (sie/ihr).
Phantastik. Lateinamerika. Kulturanthropologie.

Perú en el ❤️

Autorinhttps://www.sabrina-zelezny.de
Lektorinhttps://www.hummingwords.de
Alle Lamalinkshttps://www.sabrina-zelezny.de/lamalinks
Faustregel für Nachrichtenmedien: Was Friedrich Merz von sich gibt, hat im Prinzip überhaupt keinen Nachrichtenwert. Man braucht es nicht zu berichten, keine Expert*innen dazu zu befragen, keine Gegenstimmen aus der Politik einzuholen. Das einzige, was man damit machen sollte, ist, es in einem Aktenordner mit der Aufschrift „Rechtsradikaler Müll von Friedrich Merz“ abzuheften, für den Fall, dass der Internationale Strafgerichtshof das irgendwann als Beweismaterial sehen will.
Der wirtschaftsnahe Lateinamerika-Verein lädt tatsächlich nächste Woche die umstrittene peruanische Präsidentin Dina Boluarte als "Ehrengast" des Lateinamerika-Tages nach Stuttgart ein. Sie soll wohl auch Steinmeier treffen.
Boluarte ist als Ex-Vize-Präsidentin nach dem gescheiterten Selbstputsch von Pedro Castillo Ende 2022 an die Macht gekommen. Ihr werden zahlreiche Menschenrechtsverletzungen gegenüber Protestierenden vorgeworfen.
https://www.lateinamerikaverein.de/de/aktuelles/lateinamerika-tag-2023
Lateinamerika-Tag 2023

@islieb Ich schreibe Phantastik und manchmal Science Fiction, so gut wie immer mit Lateinamerikabezug.

Das heißt im Klartext: OFT AUCH MIT LAMAS! Und manchmal Alpakas. (Und säurespuckenden Killerlamas, denn die brauchen auch dringend mehr Liebe.)

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Sabrina Železný | Die Lamahüterin
Entschuldigen Sie, dass ich Ihre Mail erst jetzt beantworte, aber ich habe mein Leben nicht im Griff und bezweifle, dass es jemals besser wird.

@viel_zu_negativ @amalia12

Abschließend: Ich möchte die Kritik definitiv nicht abwehren oder kleinreden, nur transparent machen, warum der Klappentext nicht stärker auf die Romanze verweist.
Dass es da mehr Möglichkeiten gegeben hätte, auch mit Blick auf Sichtbarmachung von Queerness allgemein, sehe ich heute auch. (5/5)

@viel_zu_negativ @amalia12

Rückblickend würde ich eher sagen, dass ich damals reichlich naiv war, was die Selbstverständlichkeit der Sichtbarkeit von queerer Repräsentation anging, und diese Dimension in der Entscheidungsfindung leider ziemlich außer Acht gelassen habe. (Mal ganz abgesehen davon, dass ich den Romance-Anteil im Buch heute auch stärker wahrnehme/gewichte.) (4/5)

@viel_zu_negativ @amalia12

Ich wollte auch nicht vorwegnehmen, dass sich die Beziehung der Hauptfiguren in diese Richtung entwickelt, weil ich das als Spoiler empfand.
Das waren aus meiner Sicht also ganz pragmatische Überlegungen mit Blick auf Genreerwartungen.
Aber: Ich war damals definitiv noch nicht ausreichend dafür sensibilisiert, dass das Sichtbarmachen spezifischer Repräsentation eben darüber hinausgeht und auch wichtig sein kann, um gezielt Bücher damit finden zu können. (3/5)

@viel_zu_negativ @amalia12

Mir ging es damals nicht um die Verunsichtbarung der Queerness, sondern um die Befürchtung, dass der Hinweis auf die Romanze falsche Genreerwartungen hätte wecken können - nämlich auf mehr Romance-Anteil (oder mehr Romance-Konventionen), als das Buch tatsächlich zu bieten hat, und ich hatte Sorge, dass es Leute enttäuscht, wenn der Klappentext Romance verspricht (ob nun schwul oder nicht) und sie am Ende aber hauptsächlich Space Opera und Abenteuer bekommen. (2/5)

@viel_zu_negativ @amalia12

Ich hoffe, es ist okay, wenn ich mich als Autorin des Buchs zu Wort melde, weil ich ja auch in die Entscheidung involviert war, ob wir im Klappentext u.a. die M/M-Romanze sichtbar machen. (Auf der Verlagswebsite ist das Buch auch mit dem Schlagwort LGBTQI+ gelistet, aber ja, das ist nicht sehr spezifisch. Einer der Protagonisten ist bi, der andere schwul.)

Disclaimer: Das ist ein paar Jahre her und mittlerweile bin ich für das Thema sensibilisierter. (1/5)