Nutzpflanzen sind Jahrtausende altes Kulturgut. Dennoch kontrollieren wenige Konzerne den Saatgutmarkt. Per Sortenschutz dürfen Hochleistungssorten nur mit Lizenz vermehrt werden - wie Software, die nur von Rechteinhabenden kopiert werden darf. Sieht man DNA als Software der Nutzpflanzen an, so liegt es nahe, die Konzepte von Open Source auf sie zu übertragen. Einige Sorten werden bereits unter Open-Source-Lizenz vertrieben. Alle Menschen dürfen sie vermehren und kreuzen, das Ergebnis steht zwingend unter derselben Lizenz. So wächst eine Allmende von Agrikulturgut, die sich nicht wieder privatisieren lässt. Die Open Source Gardens sind ein loses Netzwerk von Gärten, in denen Open Source wächst. Wir tauschen Wissen und Saatgut. Kleine Balkons gehören genauso dazu wie große Gemeinschaftsgärten. Dabei vermitteln wir die Idee von Open Source anhand von Lebensmitteln.
Man fragt sich lange was man als ersten Tröt so von sich lässt. Die lokale Kultur hat gewonnen! Eines meiner Lieblingsdenkmäler hat heute, bei besten Wetter endlich Mal wieder offen - Der Maschikuliurm: