Deutscher Archivtag ist dieses Jahr in Fulda. Heute morgen begann der für mich mit der Fishbowl des Arbeitskreises
@OffeneArchive zum Thema "Archive und Demokratie", die ich mit Joachim Kemper und Antje Diener organisiert habe. Dann geschwind in die Sektion "Ausbildung und Berufsbild" und jetzt bei der Arbeitskreissitzung. Freue mich auf drei Tage Austausch.
Südwestdeutscher Archivtag Tag 2 in Weinheim. Heute dreht sich alles um das Recht.
Besonders erfreulich: Gestern wurde endlich das neue Landesarchivgesetz Baden-Württemberg in den Landrag eingebracht. Möge es schnellstmöglich und ohne Änderungen verabschiedet worden!
Mein Lieblingsbeispiel stammt noch immer aus dem Nekrolog des Klosters Isny zum Jahr 1592: "Georgius Leberwurst et Apollonia Blunzin (= Blutwurst) uxor eius."
Mittelalterliche Urkunden und skurrile Namen, Teil drölfhundert: "der erbare Heinrich Kärrings, den man nempt wiechser" (11. Zeile, hinten und 12. Zeile, vorne).
Ich würde annehmen, dass Herr Kärrings aus dem kleinen Ort Wiechs im Hegau kam ...
Die Wörterbücher des Mittelhochdeutschen kennen die heutige, anrüchige Wortbedeutung nicht.
Als 1528 der Überlinger Konvent der Schwestern auf der Wiese aufgelöst wurde – eine Gemeinschaft, in der die Schwestern Privateigentum hatten und sich gegen äußeren Einfluß wehrten – lebte dort auch Schwester Margretha Rieme von Stutgarten. Schon damals zog es also die Schwaben an den schönen See.
Sagt mal, täusche ich mich, oder gab es mal ein Tool, mit dem man überprüfen konnte, ob sein Passwort in irgendeinem Hack enthalten war. In meiner Erinnerung war das Tool vom BSI (oder von diesem empfohlen) und man konnte sein Passwort eingeben und es hat dann überprüft, ob es in einer der gehackten Listen war? (ich kenne die Überprüfungen vom Hasso-Plattner-Institut and HaveIbeenpwned , ob Mailadressen in Leaks enthalten waren).
Da hat es mich zum zweiten Mal erwischt. Covid, auf dich hätte ich verzichten können.
In genau diesen Heurigen in Ottakring zu gehen, war ohnehin eine wunderbare Eingebung. Vor allem lokales Publikum, hervorragende Preise, gutes Essen und Weine und ein abendfüllendes Gespräch mit dem älteren Ehepaar und später noch einem austro-piefkenesischen schwulen Paar, das mal eine Wiener Weinschenke in Berlin betrieben hat.
Gestern im Heurigen von einem älteren Wiener Ehepaar gelernt, was ein Fluchtachterl ist, dass man auch mehrere davon trinken kann ... and I think it's beautiful.
Wien an einem lauen Sommerabend: Ich trinke Bier in einer Kneipe, links die romanischen Bögen der Ruprechtskirche, rechts ein jüdisches Restaurant. Ein Soldat patrouilliert. Ein Gedenkstein erinnert an den Anschlag von 2020. Eine Tafel weist darauf hin, dass Adalbert Stifter hier eine Sonnenfinsternis beobachtete. Über den Lautsprecher ertönt Lemon Tree, einem deutscher Touristen ist das Bier zu schal. Sprachengewirr, viel osteuropäisch. Ein Mann mit Kippa fährt auf einem E-Roller zum Restaurant