Herr Jensen

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works at SLUB Dresden, likes software & server, bikes & coffee, tries to support #opendata & #OpenGLAM, #geek with #socialskills🤓

Wir suchen eine erfahrene TYPO3 Entwicklerin oder Entwickler für unser IT Team an der SLUB Dresden.

Du arbeitest an Webanwendungen und unterstützt Open Science. Dich erwartet ein kollegiales Team, mobiles Arbeiten und Bezahlung nach TV L E13.
Die Stelle ist ab 01.07.2026 für 24 Monate befristet.
Bewerbungsfrist ist der 09.04.2026.

Alle Infos und Bewerbung unter:
www.slubdd.de/entwickler

Wir haben im deutschsprachigen #Bibliothekswesen ein Defizit bei der ethischen Auseinandersetzung mit generativer KI - vor allem, was sozial-ökologische Aspekte angeht. Ebenso sollten wir Bibliotheksbeschäftigte- und -leitungen uns erst mal selbst differenziert mit unserer eigenen KI-Kompetenz auseinandersetzen, bevor wir sie unseren Nutzer*innen vermitteln. Das waren meine Einstiegsthesen zuletzt beim Ideen-Café des @netzwerkgruenebibliothek, bei dem ich zusammen mit @SemAntiKast Impulse zum Thema #KI und #Nachhaltigkeit geben durfte.

Ebenso stellte ich heraus, dass das "Einfach Ausprobieren"-Narrativ bei genKI fatal ist: denn es verkennt den Umstand, dass kommerzielle Anbieter wie OpenAI, Google, Microsoft und Co. alles dafür tun, die User nicht sehen zu lassen, was hinter ihren KI-Anwendungen im "Maschinenraum" passiert. Es geht daher darum, nicht nur die offensichtlichen Schattenseiten von genKI wie Täuschung (Halluzination, Diskriminierung, Desinformation, Deep Fakes), Datenschutz- oder Urheberrechtsverletzungen zu thematisieren, sondern auch über die unsichtbare Arbeit, den digitalen Kolonialismus und Ressourcenverbrauch hinter genKI zu sprechen und in den Dialog zu gehen.

Bibliotheksbeschäftigte haben die Möglichkeit, sich ethischen KI-Vermittlungskonzepten mit Nutzungsabwägungen zuzuwenden, die auch ein NEIN als Option zur Nutzung von genKI als legitime Option zulassen. Dass es solche gibt, habe ich an zwei Beispielen aufgezeigt, eines aus dem Bibliothekssektor, das andere aus dem Bereich gemeinwohlorientierter NGOs. Ebenso bin ich auf den Fall eingegangen, wie mit der Nutzung von genKI umgegangen werden könnte, sofern sie nach kritischer Abwägung doch eingesetzt werden soll. Dabei war es mir wichtig, auch hervorzuheben, dass gängige Ansätze wie ressourcenschonende Nutzung (Small Language Models, lokaler Betrieb auf eigener Hardware etc.) und "datensouveräne" KI (Firmen oder Betrieb in der EU) keine automatische Garantie dafür sind, ethischer oder klimafreundlicher zu sein.

Die Folien zum Ideen-Café "KI und Nachhaltigkeit" von Argie und mir stehen bereits frei und nachnutzbar auf Zenodo zum Download:
https://doi.org/10.5281/zenodo.18659685
https://doi.org/10.5281/zenodo.18622742

Das Ideen-Café fand zu meiner Begeisterung erstmals auf der BigBlueButton-Instanz von @wechange statt und hat auch der größeren Anzahl an Teilnehmenden (ca. 60 Anwesende bei über 100 Anmeldungen) tapfer standgehalten. Eine Videoaufzeichnung wird das Netzwerk Grüne Bibliothek noch auf seiner Website bereitstellen (abzüglich meines Teils, weil ich mit einer Veröffentlichung im frei-zugänglichen Internet nicht selbst KI-Trainingsmaterial werden will): https://netzwerk-gruene-bibliothek.de/ideen-cafe-gruene-bibliothek/

Aus dem anschließenden Austausch mit den Kolleg*innen aus ÖBs und WBs war deutlich der Wunsch nach Vernetzung und praktischer Umsetzung ethischer KI-Konzepte in #Bibliotheken herauszuhören. Ich freue mich daher sehr, dass das Netzwerk Grüne Bibliothek als erste bibliothekarische Organisation inzwischen den "Code of Conduct Demokratische KI" des @D64eV unterzeichnet hat (https://demokratische-ki.de) und sich damit aus freier Entscheidung zu einer sozial- und klimaverträglichen KI-Nutzung verpflichtet hat.

Außerdem bin ich in guter Hoffnung, dass sich in Zukunft weit mehr Bibliotheken und Bibliotheksorganisationen dem ethischen Umgang mit KI zuwenden. Die großem KI-Firmen zeigen uns mittlerweile jeden Tag aufs Neue, wie sehr sie die Mehrheit der Menschen missachten, sei es durch das Ignorieren von digitaler Selbstbestimmung und Rechten an eigenen Inhalten, das aggressive KI-Crawling zu Lasten unserer Informationsinfrastruktur, die Ausbeutung von Datenarbeiter*innen und unserer planetarischen Ressourcen oder die verursachte Chipkrise, die wir jetzt alle als Endverbraucher*innen in Form von massiv überteuerten Elektronikgeräten wie PCs, Laptops und Smartphones zu tragen haben werden.

#GenerativeKI #Klimawandel #Klimaschutz #SDGs #BNE #LLMs #ChatGPT #KIinBibliotheken
KI und Nachhaltigkeit

Der anhaltende Hype um die neueste Generation von Methoden aus der Künstlichen Intelligenz – insbesondere die generative KI – erzeugt vor allem eines: den Druck, in Bezug auf Technologieeinsatz und Kenntnisstand nicht abgehängt zu werden. Angesichts des rasant wachsenden Fuhrparks an KI-gestützten Diensten fehlt allerdings häufig ein Bewusstsein dafür, welche immensen Ressourcen für Training und Betrieb aufgewendet werden müssen und auch, welcher Praktiken sich die großen Anbieter zu deren Bereitstellung bedienen. Gerade Bibliotheksmenschen sind aufgrund ihrer Funktion im öffentlich geförderten Informationsinfrastrukturbereich und aufgrund ihres Wertekanons dazu prädestiniert, für die ökologischen und sozialen Kosten des Einsatzes dieser Art von KI-Anwendungen sensibilisiert zu sein und ihrerseits andere zu sensibilisieren. Wir schauen uns zunächst eine Palette von Aspekten an, inwiefern die aktuelle Generation von KI-Methoden und insbesondere deren proprietäre Verwertung ihren Fußabdruck auf Umwelt und Gesellschaft hinterlässt. Anschließend beleuchten wir ein paar Herangehensweisen für Individuen und Institutionen, wie dieser Fußabdruck bei der Suche nach Methoden zur Automatisierung unserer täglichen Workflows und Aktivitäten in Bibliotheken verkleinert bzw. ein unverhältnismäßiges Anwachsen verhindert werden kann.

Zenodo
2020: Wir haben nicht genug Strom, um mit elektrischen Autos zu fahren.
2026: Lasst uns riesige Rechenzentren für KI bauen.
Die virtuellen Ausstellungen der @ddbkultur, in denen niedrigschwellig, kostenlos und orts- wie zeitunabhängig Geschichte, Kultur und Kulturerbe für alle erfahrbar gemacht werden, fallen den Sparmaßnahmen zum Opfer. @JensB hat sich nun daran gemacht, die Metadaten der Ausstellungen in #wikidata zu pflegen, um sie besser sichtbar, auffindbar und nachnutzbar zu machen. Seine Bemühungen hat er hier https://osl.hypotheses.org/20726 dokumentiert. Lest rein und reichert gerne 'eure' Ausstellugnen an!
DDB-Ausstellungen: Eröffnen, besuchen, ‘putzen’ – Nutzen. Zeit für Metadatenaktivismus

Allegorie auf den Frühling und Trostworte für die Virtuellen Ausstellungen der Deutschen Digitalen Bibliothek

SLUB Open Science Lab

Wir suchen neue Kolleg*innen fürs Open Science Lab der TIB – Helft uns dabei, gefährdete Forschungsdaten aus den USA zu sichern

Wissenswert: Zur Verbreitung der gesicherten Daten verwenden wir u.a. Bittorrent - und das ganze Projekt wird von der DFG gefördert. Mehr über dieses und weitere Projekt-Details in den TIB-News. Aktuelle Stellenausschreibungen des Projekts: Research Software Engineer sowie Research Data Manager. Meine digitale Tür ist offen für Fragen und Vorschläge! #getfedihired

https://www.biblionik.org/2026/02/06/kolleginnen-gesucht-fuer-shield-datenrettung/

Wahl-O-Mat: Finde ein Linux, das perfekt zu dir passt.🐧😊

Der Wechsel zu Linux muss nicht kompliziert sein. Mit ein paar einfachen Fragen zum richtigen Linux für dich. Keine Vorkenntnisse nötig.

https://themorpheus407.github.io/LinuxChooser/

#linux

Linux Chooser - Finde deine perfekte Linux-Distribution

Finde die perfekte Linux-Distribution für deine Bedürfnisse mit dem Linux Chooser.

Heute ging der #UBL-Katalog mit neuem Design und neuen Features online!🎉
Der Katalog basiert auch weiterhin auf dem #Open-Source-Discovery-System #VuFind, das die UBL für sich und für die finc-Nutzergemeinschaft seit über einem Jahrzehnt erfolgreich betreibt und in dessen internationaler Entwickler-Community aktiv beteiligt ist.

🔎 https://katalog.ub.uni-leipzig.de/Search

📢 Am Sonntag findet von 10:00 bis 14:00 Uhr die erste #Wikisource-Beratung des neuen Jahres statt!

🔍️ Wikisource ist ein Projekt zur Sammlung von Textquellen, die entweder gemeinfrei sind oder unter einer freien Lizenz stehen. Das Ziel ist es, diese Texte in elektronischer Form wissenschaftlich verwertbar zu präsentieren.

👀 In unserer #Zentralbibliothek bieten wir am Wikisource-Infostand regelmäßige Beratungen zum Projekt an. Interessiert? Infos & kommende Termine: https://slubdd.de/wikiversum

#Jobangebot: Deine Chance, bei uns durchzustarten! 🚀 Werde Teil unseres engagierten Teams und gestalte mit uns gemeinsam die Zukunft.

Wir suchen eine:n Wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in Schwerpunkt ETL-Prozesse & Ontologie-Entwicklung!

Erfahre mehr und bewirb dich jetzt 👉 http://sbb.berlin/5qenr
Just for the record: If you upload the amazing #northernlights photos you took the past days to Wikimedia Commons, they could become part of humanity's shared and reusable memory :)