vor einer weile geisterte der satz “one just has to be cute enough to be forgiven for the fash aesthetic” durchs fedi.
das schlimme an dem satz: er stimmt.
niemals würde die camo bubble toleriert werden, wenn die beteiligten alte, arme und unansehnliche männer wären - selbst wenn die uniform das letzte kleidungsstück in deren besitz wäre.
Bezüglich "das Chaos, das ich mal kennengelernt habe" muss man doch nur mal die "Feministische Chaosgeschichte" in der DS#109 lesen und überlegen, ob andere Themengebiete eventuell ähnlich turbulent waren. Volle Zustimmung.
Ich habe, als ich ebenfalls vor gut 25 Jahren nach 10 Monaten wieder "raus" war, gesagt, die Bw braucht dringend große Mengen Kindergartenpersonal.
Und ja, Leute, die auf Militär geil sind, sollte man keine Waffe in die Hand geben. Offizier sollte nur werden dürfen, wer aus Notwendigkeit seine Fähigkeiten zur Verfügung zu stellen bereit ist, aber eigentlich nicht möchte.
@Orbit Ich bin mit "Soldaten sind Mörder" nie einverstanden gewesen. Ich kann das Urteil nachvollziehen, dass diese allgemeine Aussage zu erlauben ist, trotzdem finde ich sie falsch. Kein Soldat ist alleine aufgrund seiner Eigenschaft, Soldat zu sein, Mörder, oder auch nur potentieller Mörder. Mord bedeutet für mich immer "niedere Beweggründe", und Verteidigung ist keiner. Ein Soldat, der zur Verteidigung tötet, ist nicht alleine dadurch Mörder, und auch nicht Totschläger.
@musevg
2. Auf Knien danken? Der Bw? Nein. Anerkennen, was sie bewirkt, und ihre Angehörigen nicht dafür verdammen? Das schon.
"Davon ab": Personen, die vor dem Wehrdienst mehr oder weniger geflohen sind, meinst du das? Auch die können sich gerne ins Gedächtnis rufen, warum ihnen diese Möglichkeit offenstand.
@musevg
1. Was denkst du denn, was Medwedew meinte mit "Der Ukraine-Krieg solle vor allem »die Möglichkeit (schaffen), endlich ein offenes Eurasien aufzubauen – von Lissabon
bis Wladiwostok«" (https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/RusslandAnalysen421.pdf?download=1)?
Ich bin da der gleichen Meinung wie die bpb: "Unter der expansionistischen Ägide der heutigen »Geopolitik« Putins dürfte mit Letzterem kaum jene Fiktion einer Freihandelszone gemeint sein, die dieser 2010 in die Welt setzte."