20 Muster sind schon in der Galerie! Wir drucken bis uns das Papier ausgeht :-)
Ein Stiftplotter ist die einfachste Maschine, die zeichnen kann – drei Befehle reichen ihm: links/rechts, oben/unten, Stift hoch oder runter. Man programmiert dabei, ohne eine Zeile Code zu schreiben. Informatik zum Anfassen, passend zum Jubiläum.
Zum 25-jährigen Jubiläum der Fakultät WIAI haben wir einen Stiftplotter aus der Werkstatt geholt. Auf https://wiai25.de/dein-muster/ könnt ihr ein eigenes Muster würfeln, daran feilen, mit Initialen versehen oder auch nicht – wir zeichnen es Strich für Strich auf A3, schwarz auf weiß oder Silber/Gold auf Schwarz. Auf Wunsch auch kleiner.
Wir plotten in vier Runden bis zum Fest. Die erste schließt am 26. Mai, 23:59 Uhr. Abholung am 26. Juni beim Fest in der WE5, kostenlos.

Dein Muster | WIAI25
Algorithmisch generierte Muster — speichern, als Wallpaper laden, eines pro Slot plotten wir auf Papier.
WIAI25Sabine Pfeiffer und Team (FAU): Wie gehen Menschen in Haushalten und Betrieben tatsächlich mit IT-Sicherheit um? C08 hat das mit ethnografischer Feldforschung untersucht und eine quantitative Erhebung (n=2004) durchgeführt. Ein Ergebnis: Es gibt keinen einheitlichen "Nutzertyp". Im Arbeitskontext z.B. drei verschiedene Cluster – von "Gemäßigten Egoisten ohne Awareness" bis "Emphatischen mit hoher Awareness". Außerdem: das Partineum, ein neues Format für interdisziplinäre Wissensintegration.
Thomas Riehm und Team (Uni Passau): Updatepflicht und -berechtigung.
Wer muss Updates liefern – Hersteller oder Händler? Darf ein Hersteller ein Gerät per Fernwartung drosseln? C07 hat aus dem BGB eine "smarte Produktbeobachtungspflicht" abgeleitet: Hersteller müssen Gerätedaten zum Gefahrenmonitoring nutzen und stufenweise reagieren – von Warnung über Sicherheitsupdate bis hin zur Zwangsdeaktivierung. Ergebnisse wurden in der Rechtspraxis bereits aufgegriffen (u.a. OLG Wien).
Felix Freiling, Zinaida Benenson und Team: Datenschutzanalyse app-gestützter IoT-Geräte. Das Team hat per Reverse Engineering auf Platinen von Amazon-Geräten (Echo Show 15, Fire TV) undokumentierte Testpunkte gefunden und darüber Zugriff auf lokale und Cloud-Daten erlangt – ohne das Gerät zu beschädigen. 16 Smartrelais untersucht: bei 10 waren Replay-Angriffe möglich, 7 sendeten unverschlüsselt, 3 übermittelten WLAN-Zugangsdaten an den Hersteller. Best Student Paper Award bei der DFRWS 2024.
🧵 ForDaySec 3/3. Bereich C: Governance. Technik allein löst keine Sicherheitsprobleme. Im Bereich C haben Informatik, Rechtswissenschaft und Techniksoziologie gemeinsam gearbeitet – das ist das, was ForDaySec von den meisten IT-Sicherheitsprojekten unterscheidet. Heute Abend stellen wir alles in München vor.
B05 - Claudia Eckert (TU München): Speichersicherheit auf Betriebssystemebene: Das Team hat den Linux-Kernel mit ARMs Memory Tagging Extensions gehärtet (IUBIK, veröffentlicht auf IEEE S&P 2025) und Use-After-Free-Schwachstellen über Memory Protection Keys entschärft (Safeslab, ACM CCS 2024). Dazu ein Hybrid-Fuzzing-Framework, das neue Schwachstellen in Linux und Xen aufgedeckt hat (NDSS 2026).
Demnächst kommt dann Bereich C Governance. Recht, Soziologie und forensische Datenschutzanalyse.
B04 - mein Teilprojekt an der Uni Bamberg: Datenschutz in der Softwareentwicklung.
Wir haben u.a. die Privacy Range gebaut: eine interaktive Trainingsumgebung, in der man DSGVO-Verstöße in einem fiktiven Online-Shop aufspüren muss. Außerdem ein Kartenspiel im französischen Blatt mit QR-Codes zu IT-Sicherheitsthemen, das sich für Workshops und Microlearning eignet. Beides evaluieren wir aktuell noch.
Das läuft auf einem normalen Edge-Router mit OpenWRT und OpenFlow SDN. Dazu ein Intrusion-Detection-System auf Basis von Federated Learning und eine Echtzeit-Visualisierung der Netzwerkkommunikation als HomeAssistant-AddOn – damit man sehen und steuern kann, welches Gerät wohin funkt.