BeaD

@hagebe
13 Followers
53 Following
63 Posts
neugieriger Mensch, bes. Int. Med/PH

Mit Ceratoporella nicholsoni, einem langlebigen Schwamm in der Karibik, lässt sich die Entwicklung der Meerestemperatur in den letzten 300 Jahren berechnen. Das Ergebnis: Das Pariser Klimaziel von maximal +1,5°C wurde bereits vor über 10 Jahren überschritten, +2,0°C werden in den nächsten Jahren erreicht werden.

https://www.nature.com/articles/d41586-024-00281-8

#Klimakatastrophe

The world has warmed 1.5 °C, according to 300-year-old sponges

By the time that official temperature records began, global temperatures had already risen by half a degree.

Judith Aberle (@AberleJudith) on X

Im Sentinelsystem auch in KW50 zum größten Teil Infektionen mit SARS-CoV-2 (Positivrate 36%) und Rhinoviren (10%) Zunehmender Anstieg von RSV (5%) ⬆️ Influenza (6%) Jetzt ist noch ein sehr guter Zeitpunkt für d #Influenzaimpfung! #COVID19_Boosterimpfg #Infektionsschutz 😷

X (formerly Twitter)

In einer Podiumsdiskussion des Falter über die Verhältnismäßigkeit der #COVID19 Pandemiemaßnahmen durfte Kurt Langbein das tun, was er seit ca. April 2020 immer wieder tut: den schwedischen Weg loben.

Er erwähnte dabei nicht, dass im soziokulturell am ehesten mit SWE vergleichbaren Norwegen
▫️zweieinhalb Mal weniger Menschen an COVID-19 gestorben sind, wobei in SWE v.a. in der Anfangszeit in Pflegeheimen auf Tests verzichtet wurde.

Und erwähnt nicht ein immerhin im Nature-Verlag erschienenes Paper von 2022, in dem schwedische Wissenschaftler:innen den "schwedischen Weg" analysieren.
Sie beschreiben u.a., wie
▫️wissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert wurden
▫️der Bevölkerung absichtlich über asymptomatische Übertragung, Aerosole und Masken im Unklaren gelassen wurden
▫️Bewohner von Pensionisten- und Pflegeheimen Opiate für ein leichteres Sterben statt Sauerstofftherapie erhielten
▫️Dokumente nachträglich geändert oder gelöscht wurden, um das eigene Handeln in einem besseren Licht erscheinen zu lassen.

Das sind Aspekte des schwedischen Wegs, die Langbein nie erwähnt.

https://www.nature.com/articles/s41599-022-01097-5

Evaluation of science advice during the COVID-19 pandemic in Sweden - Humanities and Social Sciences Communications

Sweden was well equipped to prevent the pandemic of COVID-19 from becoming serious. Over 280 years of collaboration between political bodies, authorities, and the scientific community had yielded many successes in preventive medicine. Sweden’s population is literate and has a high level of trust in authorities and those in power. During 2020, however, Sweden had ten times higher COVID-19 death rates compared with neighbouring Norway. In this report, we try to understand why, using a narrative approach to evaluate the Swedish COVID-19 policy and the role of scientific evidence and integrity. We argue that that scientific methodology was not followed by the major figures in the acting authorities—or the responsible politicians—with alternative narratives being considered as valid, resulting in arbitrary policy decisions. In 2014, the Public Health Agency, after 5 years of rearrangement, merged with the Institute for Infectious Disease Control, with six professors leaving between 2010 and 2012 going to the Karolinska Institute. With this setup, the authority lost scientific expertise. The Swedish pandemic strategy seemed targeted towards “natural” herd-immunity and avoiding a societal shutdown. The Public Health Agency labelled advice from national scientists and international authorities as extreme positions, resulting in media and political bodies to accept their own policy instead. The Swedish people were kept in ignorance of basic facts such as the airborne SARS-CoV-2 transmission, that asymptomatic individuals can be contagious and that face masks protect both the carrier and others. Mandatory legislation was seldom used; recommendations relying upon personal responsibility and without any sanctions were the norm. Many elderly people were administered morphine instead of oxygen despite available supplies, effectively ending their lives. If Sweden wants to do better in future pandemics, the scientific method must be re-established, not least within the Public Health Agency. It would likely make a large difference if a separate, independent Institute for Infectious Disease Control is recreated. We recommend Sweden begins a self-critical process about its political culture and the lack of accountability of decision-makers to avoid future failures, as occurred with the COVID-19 pandemic.

Nature
CH: Bauen mit Lehm: Saubere Schlammschlacht

DMZ – FORSCHUNG / MM ¦ AA ¦ Lehm erweist sich als umweltfreundliche, weit verbreitete und wiederverwertbare Alternative unter den Baumaterialien. Empa-Forscherin Ellina Bernard widmet sich der Frage, wie dieser begehrte Baustoff nachhaltig und stabil in der Bauindustrie eingesetzt werden kann. Ihr Projekt wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) mit einem "Ambizione"-Grant gefördert. Die gebaute Umwelt dient nicht nur als das Fundament einer Gesellschaft, sondern trägt auch maßgeblich zur Umweltbelastung bei. Allein bei der Herstellung von Zement werden weltweit rund sieben Prozent der Treibhausgasemissionen erzeugt. Aus diesem Grund arbeiten Forscher der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) an verschiedenen Ansätzen, um diese Emissionen mithilfe innovativer Baumaterialien und -technologien zu reduzieren. Ein vielversprechender Weg, um umweltfreundlich zu bauen, führt über Lehm, der im Vergleich zu Beton deutlich weniger CO2 freisetzt. Zudem ist Lehm nahezu überall verfügbar, wiederverwertbar und leicht zu verarbeiten, auch in Kombination mit anderen modernen Baustoffen wie organischen Abfallstoffen aus der Hanfverarbeitung. Lehm als Baumaterial bietet ein enormes Potenzial. Während er Beton nicht in allen Bauanwendungen ersetzen kann, eignet er sich besonders für tragende Wände von Wohnhäusern. Da in der Schweiz mehr als die Hälfte aller Baugenehmigungen für Wohnhäuser erteilt werden, könnte Lehm hier eine wichtige Rolle spielen. Er kann entweder gegossen oder in Form von vorgefertigten Lehmziegeln verwendet werden, die dann an der Luft trocknen. Diese luftgetrockneten Lehmziegel haben eine deutlich bessere Umweltbilanz als ihre gebrannten Gegenstücke. Trotz seiner langen Geschichte als Baumaterial gestaltet sich die Anwendung von Lehm noch nicht problemlos. Die geologische Zusammensetzung von Lehm variiert weltweit, was die Standardisierung von Herstellung und Anwendung erschwert. Darüber hinaus wird Lehm derzeit häufig mit Zement gemischt, um ein stabiles und haltbares Baumaterial zu erhalten, was jedoch den ökologischen Fußabdruck erhöht. Ellina Bernard und ihr Team an der Empa wollen das Potenzial von Lehm als nachhaltigen Baustoff erschließen, indem sie die Zusammensetzung und mechanische Belastbarkeit erforschen und gleichzeitig ein umweltfreundliches Baumaterial für die industrielle Anwendung entwickeln. Ihr ehrgeiziges Projekt wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) mit einem begehrten "Ambizione"-Grant unterstützt. Die Verwandlung einer schlammigen Mischung aus Wasser und Erde in ein festes Baumaterial ist eine faszinierende Herausforderung. Im Gegensatz zu Zement, der auf chemischen Bindungen basiert, bilden die feinen Tonmineralien im Lehm bei der Lufttrocknung physikalische Bindungen. Diese bieten jedoch nicht die gleiche Stabilität wie Beton. Daher sucht die Forscherin nach einem geeigneten stabilisierenden Bindemittel. Raphael Kuhn, ein Geologe, der derzeit an seiner Dissertation über Lehm-Zusatzstoffe arbeitet, unterstützt sie dabei. Ein vielversprechender Kandidat ist Magnesiumoxid, das bei nachhaltiger Gewinnung eine ausgezeichnete Umweltbilanz aufweist und im Vergleich zu calciumhaltigem Zement, der große Mengen CO2 freisetzt, umweltfreundlicher ist. Magnesiumoxid verkürzt außerdem die Trocknungszeit und verhindert die Bildung von Klumpen im Lehm, während es gleichzeitig sanft in die vorteilhafte Mikro- und Nanostruktur der lehmigen Partikel eingreift. In ersten Laborexperimenten erzielte das Team bereits eine Druckfestigkeit von bis zu 15 Megapascal mit verschiedenen Lehmrezepturen. Zum Vergleich: Lehm mit Zementzusatz erreicht bis zu 20 Megapascal. Ellina Bernard betont jedoch, dass dies erst der Anfang ist. Um die Nachhaltigkeit von Baumaterialien umfassend zu bewerten, werden Lebenszyklusanalysen durchgeführt, die Haltbarkeit, Rückbau und Wiederverwertung der Materialien berücksichtigen. Das Projekt von Ellina Bernard, "Deciphering the role of magnesium in earth materials for sustainable construction," wird vom Schweizer Nationalfonds (SNF) mit einem "Ambizione"-Grant unterstützt. Dieser Grant wird herausragenden jungen Forschern mit abgeschlossenem Doktorat für eigenständige Projekte vergeben. Herausgeber: Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt

DIE MITTELLÄNDISCHE ZEITUNG - FÜR MEHR DURCHBLICK

Menschen: Überleben hauptsächlich durch Zusammenarbeit

Auch Menschen:

As usual in these cases:
There is a lot of uncertainty.
Be careful not to jump to conclusions! And don't trust other people who jump to conclusions. We just don't know at the moment.
Covid, der Tod, der Staat und wir

Seuchenkolumne. Nachrichten aus der vervirten Welt 913

Es ist nicht so einfach, wie manche es sich vorstellen...
Lesetipp:
https://cms.falter.at/blogs/athurnher/2023/01/14/das-lange-ende-der-pandemie/
Das lange Ende der Pandemie

Seuchenkolumne. Nachrichten aus der vervirten Welt 914

Noch eine Grafik zur Grippewelle (inkl. grippale Infekte) in Wien.

#Influenza #Twindemic #Wien #MedizinBrennt

Die Zahl an Influenza und grippalen Infekten in Wien bleibt auf einem anhaltend hohen Niveau von über 30.000 pro Woche, steigt aber nicht mehr.

Zur besseren Einschätzung, was sich derzeit in den Spitälern abspielt: Der Höchstwert 2016/17 in der bisher schlimmsten Grippesaison seit Beginn der Messungen lag bei 19.000, und es gab kein zusätzliches COVID.

Damals waren die Medien voll mit Berichten über die kollabierende Versorgung.

#Influenza #COVID19 #Twindemic #Wien