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Goth, software developer
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Trollen, kann er. 😃

#habeck

Heute vor 100 Jahren flog die erste Rakete mit Flüssigtreibstoff. 🚀 https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Goddard
Robert Goddard – Wikipedia

Da ich viele Fehlannahmen dazu sehe: nein, das Problem des Atommülls ist *nicht* lösbar, auch in der Theorie nicht.

Was bei der Spaltung eines Uran-Atomkerns herauskommt, ist dem Zufall überlassen. Es hängt davon ab, in welche Teile sich der Kern gespalten hat, und es gibt hier etliche Möglichkeiten. Größtenteils werden es aber deutlich leichtere Elemente sein, und sie werden fast ausnahmslos instabil (also radioaktiv) sein.

Einige Leute scheinen zu glauben, dass ein Kernkraftwerk Radioaktivität nutzen würde. Das tut er nicht. Er nutzt die Tatsache aus, dass sich schwere Atomkerne recht einfach (mit geringem Energieeinsatz) spalten lassen und dabei viel Energie freigesetzt wird. Selbst wenn man diesen Prozess auf weitere Atomkerne als die paar Uran- und Plutonium-Isotope ausweiten könnte: die Zerfallsprodukte des Urans sind größtenteils viel zu leicht dafür, dass es energetisch hinkommt. Sprich: Atommüll kommt für Energiegewinnung mittels Kernspaltung nicht mehr infrage.

Dementsprechend lassen sich abgearbeitete Brennstäbe auch nicht recyceln. Bei der Wiederaufbereitung wird lediglich das Rest-Uran angereichert. Dann haben die Brennstäbe wieder die notwendige Uran-Konzentration, um im Kraftwerk verwendet zu werden. Man spart dabei am teuren Rohstoff Uran. Die Menge des Atommülls verändert sich dagegen (gemessen am Energiegewinn) überhaupt nicht. Das Uran, das nicht entsorgt, sondern wieder der Kernspaltung zugeführt wurde, ist nur minimal radioaktiv und fällt nicht ins Gewicht.

Also hat man Atommüll, der aus zig verschiedenen radioaktiven Isotopen besteht, die alle gemäß ihren jeweiligen Zerfallsketten zerfallen. Der ist zunächst extrem gefährlich, diese Radioaktivität wird aber vor allem durch die kurzen Zerfallsketten erzeugt, die relativ bald durch sind. Es bleiben aber die langen Zerfallsketten, die Jahre, Jahrzehnte oder gar Jahrtausende in Anspruch nehme. So ein abgearbeiteter Brennstab wird noch sehr lange sehr viel Radioaktivität produzieren, bevor er soweit zu stabilen Isotopen zerfallen ist, dass er als ungefährlich eingestuft werden kann.

Dieser Zerfallsprozess lässt sich *nicht* beschleunigen. Man könnte rein theoretisch die Kerne mit hohem Energieeinsatz weiter spalten (der Mechanismus dafür ist nicht einmal ansatzweise bekannt), aber dann hätte man nur noch mehr radioaktive Materialien, bloß andere. Man könnte auch versuchen, den Zerfall beispielsweise durch Neutronenbeschuss zu beschleunigen - aber auch hier wäre es Glückssache, ob man dadurch stabile Isotope bekommt oder noch mehr langlebige radioaktive Elemente. Es gibt keinen bekannten Prozess, mit dem sich das steuern ließe.

Was wir also an Atommüll produzieren, das wird über Jahrtausende irgendwo lagern müssen, dazu gibt es keine Alternativen. Da werden auch zukünftige Generationen, die das ausbaden dürfen, keine andere Lösung finden.

Die Zeit ist gekommen: Das 5. Buch der Känguru-Reihe ist da! 🦘
Viel Spaß beim Lesen (& Rebellieren?)👀
#Neuesvomkaenguru #dieKaengururebellion

Digitale Sicherheit: 5 Dinge, die ihr heute noch tun könnt

Praktische Checkliste für mehr Sicherheit im Netz. Kein Fachchinesisch, nur konkrete Schritte – zum Digitaltag 2026.

https://www.martinmuc.de/blog/digitale-sicherheit-checkliste/

RE: https://troet.cafe/@ArRo/116181134280062331

Wir haben einen Höffner nicht weit von meinem Wohnort. Werde ich wohl in Zukunft nen längeren Weg in Kauf nehmen und woanders shoppen. 🤷

This case shows how Open Source will die. With anyone just being able to pipe existing code and tests through an LLM and claiming that to be "clean room" (which is hogwash) no licensing can protect your work from being accumulated and monetized by anyone. The commons are actively being shredded in front of our eyes.

https://github.com/chardet/chardet/pull/322

chardet 7.0: ground-up MIT-licensed rewrite by dan-blanchard · Pull Request #322 · chardet/chardet

Summary This PR is for a ground-up, MIT-licensed rewrite of chardet. It maintains API compatibility with chardet 5.x and 6.x, but with 27x improvements to detection speed, and highly accurate suppo...

GitHub
A few years ago I designed a way to detect bit-flips in Firefox crash reports and last year we deployed an actual memory tester that runs on user machines after the browser crashes. Today I was looking at the data that comes out of these tests and now I'm 100% positive that the heuristic is sound and a lot of the crashes we see are from users with bad memory or similarly flaky hardware. Here's a few numbers to give you an idea of how large the problem is. 🧵 1/5
Wait what, you can't use a *code* editor when you're under 18 now? 🤔