Namen sind Schall und Rauch. Ja, aber Wörter sitzen ganz tief und werden zu Gewohnheiten.
Ich denke seit Jahren "Tweet" und "Retweet". Und jetzt soll das hier nicht mehr mehr gelten. Tröten, tooten und boosten sind für mich sperrig und komisch. Ich will das irgendwie nicht sagen und denken.
Wer nicht tröten oder tooten möchte, kann ja stattdessen "posten". Und auch "reposten" klingt nicht schlecht. Das will ich mir hier angewöhnen. Und das kriege ich auch hin. Bin #neuhier und fühle mich wohl.
Eines der bekanntesten Werke des Street-Art Künstlers
Sharksy
ist
"Shark with Balloon"
"Wollen Sie einen Kaffee to go?"
"Nein, danke! Lieber einen Tee to bleib."
Wenn ich hinüber bin, nehm ich mir ein Doppelgrab mit dem Ehegespons in der Ecke vom Friedhof.
Und dann kommen da keine Blumen drauf, sondern ein großer Sandkasten für alle Kinder, die manchmal mit auf den Friedhof müssen.
Und die Hinterbliebenen müssen nicht gießen, nur Sandspielzeug nachlegen.
Ich fühle mich hier irgendwie wie auf einer irgendwie hippen Party, von Leuten, die ich generell alle nett finden könnte, aber noch nicht kenne.
Und ich will so dringend verstehen, wie das hier alles läuft und so dringend was geistreiches sagen. Aber mit fällt nix ein, also halte ich mich an meiner Limo und meinen Handy fest.
Also im Prinzip der Grund, warum ich Samstagabende aufm Sofa verbringe.
Mastodon, zeig mal, was du kannst.
Wir suchen für zwei junge Studierende, die aus der Ukraine kamen und ursprünglich aus Nigeria, eine Unterkunft in Berlin.
Wer weiß was?