https://www.spiegel.de/politik/bamf-chef-hans-eckhard-sommer-haelt-individeulles-asylrecht-fuer-falsch-a-82415d52-efd6-4ac2-82e5-1ad56cdcfc74?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph
Man müsse sich »aus alten Denkschemata befreien«, sagt der BAMF-Chef. Es ist die Forderung nach einem Zurück in die Zukunft.
Das Asylrecht ist individuell. Es ist ein Grund- und Menschenrecht. Dass sich Menschen direkt darauf berufen können, ist eine direkte Lehre aus Ausschwitz und seinem Vorgeschehen (https://verfassungsblog.de/europas-werk-und-deutschlands-beitrag/). Einer Zeit in der die Deutschen Zehntausende rechtlos ins Niemandsland abgeschoben hat. (https://www.jmberlin.de/thema-polenaktion-1938) In der Tausende in der Suche nach einem sicheren Hafen, wie Odysseus über die Weltmeere getingelt sind. https://de.wikipedia.org/wiki/Irrfahrt_der_St._Louis) Der deutsche Beamtenapparat hatte jetzt fast 80 Jahre Zeit, daraus zu lernen. Hat er scheinbar nicht getan. Stattdessen zeigt er was Hannah Arendt mit der Banalität des Bösen meinte.
Ruf nach radikaler Reform: Bamf-Chef Sommer hält individuelles Asylrecht für falsch
Humanitäre Aufnahmekontigente statt individuelles Recht auf Asyl: Bamf-Präsident Sommer ruft zu einem grundsätzlichen Kurswechsel in der Migrationspolitik auf. Man müsse sich »aus alten Denkschemata befreien«.
