Markus Falk

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#Tesla Österreich Februar 2026

Mit den Februardaten, die auf dem Niveau des Vorjahres liegen, hat sich die Jahresprognose deutlich reduziert.

#Flüchtlinge #Italien

Für das Jahr 2026 wird derzeit ein leichter Rückgang der Flüchtlingsankünfte über den Seeweg erwartet.

#Tesla Österreich Jänner 2026

Mit den Daten aus dem Januar würden sich für Tesla in diesem Jahr wieder deutlich bessere Verkaufszahlen ergeben.
Mal sehen, wie gut das Schätzmodell tatsächlich ist.

#Tirol
Auf der Rückseite einer Karte von Tirol aus dem Jahr 1595 fand ich diesen Text.
Übersetzt liest er sich wie folgt:

Habet haec Regio sedem in ipsis fere Alpibus, inter Bauariam et Italiam.
→ Diese Region liegt fast mitten in den Alpen, zwischen Bayern und Italien.

Praecipua est urbs Oenipons, vulgo Innspruck, sedes Principum eius ditionis,
→ Die wichtigste Stadt ist Oenipons, gemeinhin Innsbruck genannt, Sitz der Fürsten dieses Herrschaftsgebietes,

ubi etiam Camera et Parlamentum est.
→ wo sich auch die Hofkammer und der Landtag befinden.

Ubique ostentantur praetoria domus, magna impensa decoratae.
→ Überall zeigen sich herrschaftliche Gebäude, mit großem Aufwand geschmückt.

Deinde Bolzanum emporium; et supra arx Tirolis, unde Regio nomen obtinuit.
→ Danach folgt Bozen als Handelsplatz; darüber die Burg Tirol, von der das Land seinen Namen erhielt.

Item Tridentum, nostro tempore Concilio oecumenico ibi habito clarum.
→ Ebenso Trient, in unserer Zeit berühmt durch das dort abgehaltene ökumenische Konzil.

Hoc Ducatus Austriae ex parte suo Episcopo paret,
→ Dieses Herzogtum gehört teils zu Österreich, teils untersteht es seinem Bischof,

estque situs in confinibus Germaniae et Italiae, unde bilingues fere omnes incolae sunt.
→ und liegt an der Grenze zwischen Deutschland und Italien, weshalb die Bewohner meist zweisprachig sind.

Wie kann es sein, dass man damals zweisprachig war und nun nicht mehr?
Hier eine mögliche Erklärung:

Früher war Tirol ein Grenz- und Durchgangsraum, in dem Mehrsprachigkeit aus Alltag, Handel, Kirche und Verwaltung selbstverständlich entstand.
Mit Nationalstaaten, Schulpflicht und politischer Grenzziehung wurde Sprache vereinheitlicht und regional klar getrennt.

#LongCovid & Co

Dieser Artikel geht darauf ein, dass nach Epidemien wie COVID-19 häufig langanhaltende Beschwerden auftreten, weil Infektionen das Immunsystem dauerhaft verändern. Long COVID wird nicht als neues Phänomen beschrieben, sondern als Teil wiederkehrender postinfektiöser Syndrome, die mangels Erklärung oft vorschnell als psychosomatisch abgetan wurden. Daran hat sich bis heute wenig geändert, und viele Betroffene werden weiterhin allein gelassen.

[1] https://www.cell.com/trends/immunology/fulltext/S1471-4906(25)00267-4

#Tesla vs #BYD in Österrerich
#Gene
Wenn man sich genetisch betrachtet in der Mitte antiker Populationen befindet, dann hat man wohl von allem etwas?

#Neujahr

Die Uhr stolpert über die Null.
Niemand fängt sie auf.
Zeit lernt kurz, wie Fallen geht.

Wir schreiben Pläne mit Bleistift.
Nicht aus Angst,
sondern weil Hände sich ändern.

Morgen steht still genug,
um betreten zu werden.
Heute räumt leise auf.

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Extrahiert mit ChatGPT

#Südtirol Aus der Geschichte Südtirols und des Trentino lassen sich grundlegende Erkenntnisse über Mehrsprachigkeit und Nationalismus gewinnen. Eine Karte um 1710 zeigt die Aufteilung der gefürsteten Grafschaft Tirol in die Grafschaft Bregenz, die eigentliche Grafschaft Tirol sowie die Hochstifte Trient und Brixen, die sämtlich unter habsburgischer Verwaltung standen (Bild 1). Bozen wird dort italienisch mit Bolzano bezeichnet, während Brixen und Tirol deutsch benannt sind.

Bozen war stark vom Nord-Süd-Handel geprägt. Italienisch fungierte häufig als Handelssprache, Deutsch als Verwaltungssprache. In Trient zeigte sich ein teilweise gegenteiliges Muster: Italienisch dominierte die Verwaltung, Deutsch war vor allem in handwerklichen Milieus verbreitet.

Der ursprünglich überwiegend emanzipatorische Nationalismus des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts wandelte sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts zu einem aggressiven, auf Überlegenheitsvorstellungen beruhenden Nationalismus, der im 20. Jahrhundert in Faschismus und Nationalsozialismus mündete.

Für Südtirol führte dies zu einer nachhaltigen Belastung des zuvor weitgehend friedlichen Zusammenlebens der Sprachgruppen: durch die Italienisierung nach dem Ersten Weltkrieg, die „Option“ im Zweiten Weltkrieg sowie durch Widerstand, Repressionen und die Attentate der 1960er-Jahre. Diese Konflikte wirken bis heute nach. Mit dem Zweiten Autonomiestatut von 1972 und seiner internationalen Absicherung wurde jedoch ein institutioneller Rahmen geschaffen, der die Lage weitgehend befriedete und Südtirol zu einem Referenzmodell des Minderheitenschutzes machte.

Aktuelle Debatten – etwa um die Absage der Davis-Cup-Teilnahme eines Südtiroler Tennisspielers – zeigen jedoch, wie rasch nationalistisches Denken wieder mobilisiert werden kann. Vergleichbare Dynamiken lassen sich im Ukrainekrieg ebenso beobachten wie im zunehmend autoritär-nationalistischen Amerika unter Trump. Die Befriedung der Ukraine dürfte daher ein langfristiger Prozess sein; ebenso ist von einer anhaltenden Wirkung von MAGA auszugehen. Europa ist gut beraten, darauf nicht mit einem eigenen MEGA zu reagieren.