Ich bin da vielleicht ein Sonderfall: mich springt ein ganzer Brocken Negativität schon seit meiner Kindheit komplett befreit von irgendwelchen Medien an. Und sei es nur weil sich z.B. damals meine Klassenkameraden damals endlos rücksichtslos und asozial verhalten haben und die Lehrer weggeschaut/das auf Unbeteiligte geschoben haben aund ähnliche Fälle. Hab daher auch mit ca. 16 meinen Eltern das 1. Mal gesagt, dass ich lieber niemals geboren worden wäre, das kochte aber vorher schon gefühlt ewig rum.
Mir hilft es daher ungemein bei negativen Nachrichten in die Kommentare zu schauen und mich auf diejenigen zu fokussieren, die die Sachen genauso sehen wie ich. Ändert zwar an der Sache erstmal nichts, aber ich habe dadurch nicht das Gefühl einfach komplett mit der ganzen Scheiße alleine zu sein. Ist zwar nicht viel, aber besser als nichts.
Gibt natürlich auch Seiten wo ich Kommentare absolut nicht empfehlen kann, diese meide ich aber grundsätzlich. Ich seh die Welt (bzw. eigentlich eher die Menschheit als Ganzes, nette Ausnahmen gibt es überall) schon von mir aus als negativ genug.
Nicht automatisch und zwangsläufig. Ob du das jetzt für einen E-Perso oder 500 E-Persos automatisierst nimmt sich genau nichts und an die 500 kommst du notfalls, indem du armen Würstchen ohne Geld 3,50 anbietest. Wenn du wirklich Schaden anrichten willst, dann stört dich das bisschen mehr Geld genau gar nicht, da werden jetzt schon Unsummen für Desinformation etc ausgegeben.
Die einzigen die du damit vielleicht erwischst, sind 15 jährige Trolls mit guten IT Kenntnissen, die momentan nichts außer dem Internetzugang ihrer Eltern brauchen.
Das meinte ich mit “ist nicht ganz so einfach”.
War als Ergänzung dazu aus eigener Erfahrung gedacht. Schadet nichts gewisse Dinge nochmal auf andere Art hervorzuheben.
Bzgl. Privatpatienten kann ich aus eigener Erfahrung (war selbst als Kind direkt betroffen und habe Fälle in meinem unmittelbaren Umfeld) berichten, dass da je nach Arzt gerne Behandlungen aufgeschwatzt werden, die vollkommen unnötig sind. Einfach weil die nicht viel Zeit kosten aber für diese Zeit gut Geld bringen. Auch die sind also definitiv nicht so super aufgestellt, wie man vielleicht meinen würde.
Fast so als wäre das System mit Privat und Gesetzlich so wie wir es kennen einfach nur von sich aus miserabel und (mind. teilweise) darauf ausgelegt, dass die Versicherten einfach nur aufeinander neidisch sind, damit man bloß nicht auf die richtigen Missstände schaut…
Danke für den Link! Werd definitiv beim nächsten Einkauf mal schauen ob ich von denen was entdecke. :)
Ohne Kakao klingt sehr interessant, aber Nestlé will ich trotzdem so gut wie möglich vermeiden.
Das Problem ist nicht, dass die Leute dort gern Zeit verbringen. Das Problem ist, dass Algorithmen im Hintergrund auf “Engagement maximierung” ausgelegt sind, was einen ganzen Haufen Probleme mit sich bringt. Ob Sucht wirklich zu diesen Problemen gehört kann ich nicht beurteilen, aber wirklich wundern würde es mich nicht.
Beurteilen kann ich aber, dass Leute in meinem Umfeld es teilweise nicht schaffen sich von den betreffenden Social Media Plattformen loszureißen und dann hinterher deswegen wirklich wütend auf sich selbst sind. Ubd teilweise sind die noch auf einen Haufen anderer Dinge wütend, je nachdem was denen vom Algorithmus reingespield wurde. Den Account dort zu löschen schaffen Sie aber auch nicht.
Je nachdem aus welchem Blickwinkel man das betrachtet haben die Kinder damit sogar das bessere Spielzeug. Aber ist halt nicht so kapitalistisch wie das, wofür man viel Geld hinlegen muss und damit für einige automatisch schlechter.
Leider haben auch genug Eltern vergessen, dass nicht alles irgendwie blinken, leuchten und von alleine Krach machen können muss.