Wer mal "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt" sehen will, der findet den Film noch bis Ende Januar in der Mediathek.
Die Mischung aus Sittenbild und Videoessay gibt einen (reichlich gestellten) Blick in die deutsche Schwulenszene um 1970 und mündet in einen langen Aufruf zu politischem Aktivismus.
Heute wirkt der Film recht aus der Zeit gefallen, eben genau für seine Zeit produziert. So ist er ziemlich anstrengend zu schauen, teil krude, unangenehm oder lächerlich. Darauf muss man sich einlassen.
#NichtderHomosexuelleistperverssonderndieSituationindererlebt #RosavonPraunheim #Schwulenbewegung
Der Film versetzte Anfang der 70er Jahre homo- wie heterosexuelle Zuschauer in Wut und Schrecken und löste heftige, oft lange, erlösende Diskussionen aus. Der umstrittene Film von Rosa von Praunheim gilt als Auslöser für die Entstehung der Schwulenbewegung. Erzählt wird die Geschichte von Daniel, einem jungen Mann, der nach dem Umzug in die Großstadt immer stärker von seiner Triebhaftigkeit abhängig wird. Seine Homosexualität verselbständigt sich. Er gerät in ein Lokal, in dem sich Transvestiten und Lederleute treffen und findet zu einer Gruppe junger Männer, die durch Diskussion und organisiertes Zusammenleben ein neues Bewusstsein suchen.
Eine sehr gute Doku von @sixtus auf #arte über KI, für ein breites Publikum geeignet.
Featuring unter anderem @pluralistic und @melaniemitchell
Kann gar nicht oft genug geteilt werden.
https://www.arte.tv/de/videos/122187-000-A/ki-der-tod-des-internets/

Das Internet wird überschwemmt von KI-generiertem Müll. Automatisierte Bots produzieren eine Flut aus KI-generierten Inhalten, der das Internet zu ersticken droht. Der Wissensraum wird mit Desinformation, Propaganda und synthetischen Bildern und Tönen geflutet. Werden wir bald nur noch Informationen bekommen, mit der die KI uns füttert?