Philipp Osten

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Hier privat, arbeitet für das Medizinhistorische Museum Hamburg und das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin.
Am 23. Feb. 1923 hielt die Physiologin Rahel Liebeschütz-Plaut ihre Antrittsvorlesung an der Medizinischen Fakultät Hamburg. Als Jüdin verfolgt, emigrierte sie mit ihrer Familie nach Großbritannien.
Genau 100 Jahre später, diesen Donnerstag, benennt das UKE seinen Physiologie-Hörsaal nach ihr.

Es kommt ziemlich unscheinbarer daher, ist aber eins der beeindruckendsten Bücher das ich in den letzten Jahren gelesen habe.

Leben mit Contergan ist Lehrbuch und Selbstzeugnis, zeithistorisches Dokument und Ratgeber, und es ist ein zutiefst berührendes Buch - finanziert von vier Conterganvereinen, also von dem Betroffenen selbst. Es ist ihr Buch.

Bisher habe ich in der Presse keine Rezension entdeckt, umso mehr danke ich der RedakteurIn des Hamburger Ärzteblatts für den Hinweis!

Heute vor 90 Jahren traf Erwin Panofsky in New York ein, um für drei Monate als Gastdozent an der Columbia University zu unterrichten. Aus der Zeitung erfuhr er von der Machtübergabe an die Nationalsozialisten. Für den Kunsthistoriker begann eine Vorstellungsreise durch die USA und die Suche nach einer dauerhaften Anstellung. An die Hamburger Universität kehrt er nicht zurück.

#otd

Das Kabinett des Dr. Caligari läuft am Mittwoch, den 11.2. um 18 Uhr im Medizinhistorischen Museum Hamburg. Eintritt frei, eine Stunde vorab kann kostenlos auch das Museum besucht werden.
Der Film offenbart historische Vorstellungen von Psychiatrie und Übersinnlichkeit. Siegfried Krakauers "von Caligari zu Hitler" war ein Grundlagentext kritischer Medientheorie. uke.de/museum
Klugscheißen mit Brüggemanns Lexikon für alle Stände: es gab schon einmal einen Papst, der am letzten Tag des Jahres gestorben ist (335), sein Name: Sylvester.
Am 30. Januar wird die Modellbahnanlage im Museum für Hamburgische Geschichte zum letzten Mal vorgeführt. Ein Blick hinter die Kulissen der seit 1947 bestehenden Anlage.

Friedrich Wohlwill, Heinrich Embden, Hermann Josephy, Walter Rudolf Kirschbaum, Richard Löwenberg und Viktor Kafka waren sechs der bekanntesten Neurowissenschaftler Deutschlands, die in der NS-Zeit aus Hamburg vertrieben wurden.
In der Zeitschrift Nervenarzt haben Ihnen der im Sommer verstorbe Michael Martin, Heiner Fangerau und Axel Karenberg einen Beitrag gewidmet.

https://www.springermedizin.de/ohne-ein-sichtbares-zeichen-des-protestes-oder-wenigstens-der-so/23572760?fulltextView=true&doi=10.1007%2Fs00115-022-01327-w

„… ohne ein sichtbares Zeichen des Protestes oder wenigstens der Solidarität der Kollegen“: die Vertreibung von Neurowissenschaftlern aus Hamburg

In der hanseatischen Metropole betrafen die rassistisch begründeten Ausgrenzungsmaßnahmen der Nationalsozialisten vor allem Nervenärzte aus zwei Institutionen: aus der Neurologischen Universitätsklinik Eppendorf, die bis 1934 Max Nonne führte, und …

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So berichtete das Magazin Life im Mai 1938 über die Gefängnisstrafe des ersten deutschen Wimbledon-Finalisten.
Herr #Musk meint, man habe ihm seine Umfrage geklaut. Während bei der Umfrage zur Wiederkehr des Herrn Trump alles mit rechten Dingen zugegangen sei...
Das war"s dann wohl mit Twitter...