Genau 100 Jahre später, diesen Donnerstag, benennt das UKE seinen Physiologie-Hörsaal nach ihr.
Es kommt ziemlich unscheinbarer daher, ist aber eins der beeindruckendsten Bücher das ich in den letzten Jahren gelesen habe.
Leben mit Contergan ist Lehrbuch und Selbstzeugnis, zeithistorisches Dokument und Ratgeber, und es ist ein zutiefst berührendes Buch - finanziert von vier Conterganvereinen, also von dem Betroffenen selbst. Es ist ihr Buch.
Bisher habe ich in der Presse keine Rezension entdeckt, umso mehr danke ich der RedakteurIn des Hamburger Ärzteblatts für den Hinweis!
Heute vor 90 Jahren traf Erwin Panofsky in New York ein, um für drei Monate als Gastdozent an der Columbia University zu unterrichten. Aus der Zeitung erfuhr er von der Machtübergabe an die Nationalsozialisten. Für den Kunsthistoriker begann eine Vorstellungsreise durch die USA und die Suche nach einer dauerhaften Anstellung. An die Hamburger Universität kehrt er nicht zurück.
Friedrich Wohlwill, Heinrich Embden, Hermann Josephy, Walter Rudolf Kirschbaum, Richard Löwenberg und Viktor Kafka waren sechs der bekanntesten Neurowissenschaftler Deutschlands, die in der NS-Zeit aus Hamburg vertrieben wurden.
In der Zeitschrift Nervenarzt haben Ihnen der im Sommer verstorbe Michael Martin, Heiner Fangerau und Axel Karenberg einen Beitrag gewidmet.
In der hanseatischen Metropole betrafen die rassistisch begründeten Ausgrenzungsmaßnahmen der Nationalsozialisten vor allem Nervenärzte aus zwei Institutionen: aus der Neurologischen Universitätsklinik Eppendorf, die bis 1934 Max Nonne führte, und …