Besonders absurd wirkt dies mit Blick darauf, dass das BMBF selbst das aktuelle „Wissenschaftsjahr“ unter den Begriff der Freiheit gestellt hat. Eine Hausleitung, die sich an staatlichen Eingriffen in die Freiheit der Wissenschaft versucht, ist in einer Demokratie nicht tragbar.
Um Schaden von ihrem Haus und der Wissenschaft in Deutschland abzuwenden, sollte Frau Stark-Watzinger ihr bisher ohnehin kaum ernsthaft ausgefülltes Amt räumen.
In einer kürzlich veröffentlichten Erklärung haben wir darauf hingewiesen, dass das System befristeter Beschäftigung und wettbewerblich vergebener Projektmittel die Unabhängigkeit und Kritikfähigkeit der beteiligten Wissenschaftler:innen beeinträchtigt.
Bettina Stark-Watzingers Versuch, Forscher:innen die finanzielle Grundlage ihrer Arbeit aufgrund politischer Meinungsäußerungen zu entziehen, seht im Widerspruch zur grundgesetzlich garantierten Wissenschaftsfreiheit.