Marga Xeyat Ⓐ

@MargaXeyat
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Autoritarismus wird hier nicht akzeptiert!
KEIN GOTT, KEIN STAAT, KEIN PATRIARCHAT! đŸ”„
Dies ist ein Account ohne Zuckerguss u. rosa Brille đŸ”„
Ich bin Antikapitalistin, Anarchistin, Radikalfeministin, Hecht im Karpfenteich.
Hauptstadtbewohnerin wider Willen.
Neurodivergent. Nicht privilegiert.
Mainstreamresistent đŸ”„
Klartextaffin đŸ”„
Kapitalismus u. Demokratie schließen einander aus! đŸ”„
Tod allen Faschisten! đŸ”„
StaatsrĂ€sonisten mĂŒssen draußen bleiben đŸ’„
Alle Fotos, die ich poste, sind von mir.
Interessen:Fotografie, Sprachen, Musik, Literatur, Kunst, Schach
Kategorie:Systemverweigernde
Lieblingsmenschen:Solche mit Humor u. Kampfgeist
Wunsch:Kontakt zu Gleichgesinnten (Antikapitalist*innen, Anarchist*innen, Antifa)
Schnell noch ein Foto, bevor mein Handy mich verlÀsst.
GrĂŒĂŸe gehen raus an Hamburg, Berlin, MĂŒnchen und den Rest der Republik.✊

Liberal ist, wenn man selbst anderen frei verbieten darf ohne EinschrÀnkungen.

https://www.queer.de/detail.php?article_id=57634

Mit Queerfeindlichkeit die FDP retten?

Martin Hagen soll bei einer Wahl von Wolfgang Kubicki zum FDP-Chef neuer GeneralsekretĂ€r der Liberalen werden. Der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der weit rechten Denkfabrik "Republik21" hĂ€lt das Selbstbestimmungsgesetz fĂŒr eine "woke Verirrung". (Politik - Deutschland)

queer.de
Beim Gongschlag ist es genau 13:12
Weiter nördlich: Man ist den meisten Zeitgenossen entlang der Pfade ausgewichen, hat GetrÀnke kaltgestellt, hantiert mit Datenkarten und Wasserflaschen. Und bleibt dann doch darin hÀngen, die Blumen zu bewundern, die seit der letzten Woche in den Himmel blicken. Samstag, noch etwas ungeordnet und vielleicht ist das ganz gut so. #outerworld #escapism #concrete_city
‌ Seit meiner frĂŒhen Jugend frage ich mich, wieso es Menschen gibt, die keine radikalen Lösungen gegen die Bedrohung durch die Herrschenden und deren Handlanger in der Regierung favorisieren. Und damals war es bei Weitem nicht so schlimm wie heutzutage đŸ€”
@dada87 Ich kenne das. Bei mir sind es eher andere Sprachen, die mir mitunter treffendere AusdrĂŒcke bieten, aber ich benutze sie dann hier doch nicht, weil ich es ĂŒberheblich fĂ€nde, z.B. was auf Französisch in einen Post reinzuhauen.
@kunterschwarz Vielleicht bei ehrenamtlichen Vereinen oder Gruppen, die mit psychisch belasteten Menschen arbeiten. Es gibt doch so wahnsinnig viele Initiativen in Berlin.
Ohne Abschluss ist es natĂŒrlich nicht so ganz einfach.
@thomas @sebastianschroeder @palestine @israel Danke fĂŒr den Tipp! đŸ™đŸŒ

„StaatsrĂ€sonfunk“ – Techniken der Einseitigkeit

Mit „StaatsrĂ€sonfunk“ hat Fabian Goldmann eine empirisch fundierte Studie vorgelegt, eine schonungslose Abrechnung mit der deutschen „Nahost“-Berichterstattung. Goldmann legt die systematischen Verzerrungen, Auslassungen und Rechtfertigungen in tausenden BeitrĂ€gen seit dem 7. Oktober offen. Die Diskrepanz zwischen dokumentierten Fakten und medialer Darstellung erscheint dabei nicht als Ausrutscher, sondern als strukturelles Prinzip – mit tiefen politischen und historischen Wurzeln. etos.media-Autor Sebastian Schröder arbeitet heraus, weshalb diese Studie einen wichtigen Beitrag zum VerstĂ€ndnis der deutschen Medienlandschaft und ihre eingebetteten Rassismen und Befangenheiten leisten kann.

Wer das Buch „StaatsrĂ€sonfunk – Deutsche Medien und der Genozid in Gaza“ von Fabian Goldmann in die Hand nimmt, sieht sie schon auf dem Umschlag, die Überschriften der deutschen Presse seit dem 7. Oktober 2023: „Die Barbaren sind unter uns“; „Die Terror-Klinik ist enttarnt“; „Free Palestine ist das neue Heil Hitler“; „Löst endlich das PalĂ€stinenserhilfswerk auf“; „Hamas versteckte Waffen in Baby-BrutkĂ€sten“; „Die begrenzte Operation Rafah“; „Können Journalisten Terroristen sein?“; „Tote nach Streit um HilfsgĂŒter“; „Manchmal ist es notwendig zu töten, um das Morden zu verhindern“. Diese Collage zeigt einen Bruchteil der deutschen Schlagzeilen seit dem 7. Oktober 2023 und so sind auf dem Buchumschlag zentrale Techniken der Einseitigkeit sichtbar: Verschleierung, Verharmlosung, Verdrehung, Rechtfertigung, Auslassung und Leugnung. Und unsichtbar daneben natĂŒrlich das Schweigen – das sprichwörtliche Totschweigen.

Viele haben sich nach wenigen Wochen entsetzt von den deutschen Medien abgewendet, denn der Widerspruch zwischen der Berichterstattung und den Bildern aus Gaza war zu groß. „Aber vielleicht kann dieses Buch zumindest jenen, die (
) in den letzten zwei Jahren regelmĂ€ĂŸig fassungslos vor den Zeitungsseiten, Fernsehbildschirmen und Timelines saßen, vermitteln, dass nicht sie die VerrĂŒcktgewordenen sind.“

Goldmann hat deshalb gezÀhlt, was wirklich veröffentlicht worden ist. Seine Studie arbeitet empirisch und kann dadurch die erschreckende RealitÀt in Deutschland sichtbar machen.

Dazu hat er einflussreiche und politisch breit gestreute Medienerzeugnisse (BILD, Spiegel, taz, tagesschau, Zeit) im Zeitraum vom 7. Oktober 2023 bis zum 19. Januar 2025 und zum Teil darĂŒber hinaus analysiert. Es handelt sich um insgesamt 11.125 BeitrĂ€ge zum Thema „Nahost“. ZusĂ€tzlich werden die meinungsbildenden Polit-Talkshows „Anne Will“, „Maischberger“, „Markus Lanz“, „Maybritt Illner“ und „Hart aber fair“ betrachtet.

Goldmann legt die maßgebliche „Analyse des Medien-Bias“ vor, so Ilan Pappe im Vorwort. Eigentlich mĂŒsste das Erscheinen von „StaatsrĂ€sonfunk“ die deutsche Medienlandschaft durch die FĂŒlle des Sichtbargewordenen erschĂŒttern, und mit jedem Kapitel nimmt das Entsetzen des Lesenden zu. Das zufĂ€llig Beobachtete wird nun als SelbstverstĂ€ndnis der ĂŒberwĂ€ltigenden Mehrzahl aller Veröffentlichungen nachgewiesen.

Den deutschen Diskurs haben zu Anfang die LĂŒge von den „40 geköpften Babys“, den in jedem angegriffenen Krankenhaus versteckten 138 (!) „Hamas-Kommandozentralen“ und andere als falsch nachgewiesene Pressemeldungen bestimmt. So wurde der Generalverdacht gegenĂŒber palĂ€stinensischen Menschen, arabischen Menschen, Muslimen und Pro-PalĂ€stina-Aktivist*innen in Deutschland gesetzt (und verstĂ€rkt), und zugleich wurde „jĂŒdisch“ mit Israel amalgamiert. Beide Prozesse weist der Autor empirisch nach.

(...) Weiterlesen in der Rezension von Sebastian Schröder / @sebastianschroeder in unseren Blog.

#Buchbesprechung #Deutschland #Gaza #Israel #Krieg Medien #Medienkritik #Rezension #palÀstina @palestine @israel