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Mehr Hund als Stern
@CrazyIT DANKE!

@CrazyIT Du machst eine Art „Bienenhotel“ für die… Löcher in Holz bohren, wo die ihre Eier reinlegen können?!

- Irgendwie bin ich vom ersten Moment an auf das falsche Gleis geraten. Ich habe Holzbienen vor mir gesehen, die wie Wespen Holz abraspeln, das sie mit „Spucke“ vermengen und aus dem sie dann ihre Nester bauen…

Weiß nicht, wie ich da auf den Schlauch gelangt bin, auf dem ich gestanden bin.

Es heißt, man dürfe kein Holz von Nadelbäumen nehmen…? Achtest du auf so etwas?

@CrazyIT Wozu? Fressen die das? Oder brauchen das zur Brut? Und wie richtet man die Holzstücke? (Ich mag Holzbienen auch).
@mad !😩

Guten Morgen, allerseits!

Ein morgendlicher Blick in die Schweiz zeigt: Es ist alles ok. AKW Leibstadt ist noch da. Die Alpen schwächeln etwas im Dunst. (Blick von Strittberg aus. Die Kante, die die Atomwolke optisch nach unten abschneidet ist noch deutsch; der Rest oben Schweiz).

Die Atomwolke verdeckt Finsteraarhorn, Wetterhorn etc.
Trotzdem tröstlich: Die Alpen mögen beeindruckend sein, aber der Mensch hat es auch zu was gebracht!!

In den allgemeinen Jubel hinein, ob der erfolgreichen Umrundung unseres lieben alten Trabanten durch sympathische Raumfahrer und Raumfahrerinnen, die ja nur Auftakt für seine Besiedlung durch Menschen bilden soll, sage ich, ohne Rücksicht auf eventuelle Reaktionen, verletzte Gefühle und ohne weitere Triggerwarnung:

Ich finde es so etwas von beschissen, dass mein armer Blick, der geplagt und zerrüttet vom irdischen Händel immer gerne zum Firmament floh um dort Momente des Friedens zu finden, künftig mit der seelenbefleckenden Erkenntnis beschmutzt sein wird, dass jetzt diese ganze Scheiße unter der ich hier schon leide auch da oben stattfindet. #artemis #raumfahrt #mondvertrag #mond

#Bildung #Schule #Gamification

2/2
FORTSETZUNG …. Prinzessin/den Prinzen heiraten und bekommst halb Deutschland dazu?

Und:
Die Alten kannten noch Sätze, die klangen bräsig („Sei ein Indianer!“), hatten aber ihre eigene Logik: es ist etwas Bewundernswertes Schlimmes (Hausaufgaben!) allein durch seine Kraft durchzustehen und du kannst stolz darauf sein, wenn du es (meistens) schaffst!

Und immer wenns dann mal richtig schwierig wird, hast du schon oft die Erfahrung gemacht: Ich schaffe das!!! - Mit dem modernen Wort: Resilienz.

Während Gamifizierung und Gerald Hüther diese Logik durch ihr Framing zerstören. Sie zeigen, dass es doch viel einfacher sein könnte! Und schaffen so Menschen, die sich tendenziell als Opfer fühlen, weil ihnen ein wesentliches Menschenrecht genommen wird, wenns mal keinen Spaß macht und öde rüberkommt.

…Dieses Framing macht uns sobald es schwierig wird tendenziell zu Opfern schlechter Lehrer/innen oder des besch… Systems. Und gleist uns auf über die Ungerechtigkeit nachzudenken, die uns widerfährt und wie man diese Ungerechtigkeit beseitigen kann - statt einfach eigene Kraft zu entwickeln.

Wie haben das eigentlich frühere Generationen gemacht? Die haben doch auch eine Gesellschaft hinbekommen, Technologie und Demokratie entwickelt und ab zu einen Lessing, Tucholsky oder Walter Benjamin hervorgebracht?

Kann es sein, dass das Lernziel nicht immer das eigentliche Lernziel ist? Dass sehr oft das eigentlichere, tiefere Lernziel heißt: Marsch durch die Öde der Langeweile, des Frusts, des Verzichts auf lockendere Tätigkeiten (Fußballspielen, Computergame), Resilienz üben, auch bei spätem/ungewissem Lohn (Zeugnis!) oder kleinem Lohn (eine Vier statt eine Fünf)…?

Gamifizierung ist sicher eine gute Sache, die hie und da ihren Ort hat. Vielleicht bei der Handschrift-Erlernung durch Grundschüler. Aber wir sollten ihre Logik der Erleichterung nicht unkritisch übernehmen und auch nicht unseren Kindern alle Steine aus dem Weg räumen.

Denn die Steine sind oft das wichtigste Trainingsgerät. Und das eigentliche Ziel.

(PS 1: Disclaimer: Bitte: Ich habe nicht gesagt, dass man Kindern (oder generell Menschen) künstlich Steine in den Weg legen soll! Das Leben hat genug Steine für uns alle.)
PS 2: Falls es eine/r bis dahin geschafft hat: Diese Textwüste: Keine pädagogische Absicht! Kürze ist nicht meins! Verzeih mir!

Gamification und Demokratie (1/2)

In der fz Bericht über einen Stift plus Spiel, das das Handschrift-Erlernen für Grundschüler gamifiziert (13.04.26 Andreea Bensa-Cruz).

Gamifizierung löst bei mir mitunter sehr widersprüchliche Gefühle aus. Ich bin Hin- und hergerissen. Zwischen grenzenloser Begeisterung und Skepsis…

Wie werden wir künftig Dinge lernen, bei denen niemand ein großes Interesse haben wird, uns Zeit und Geld zu investieren, damit wir durchhalten?

Langweilige, frustrierende, nervtötende Tätigkeiten, die nie abgeschlossen sind und selten/spät eine Belohnung beinhalten? Außer dass mal wieder das Schlimmste verhütet wurde oder es noch schlimmer hätte kommen können? (Demokratie!!!). Wie werden wir -an Durststrecken und Frust ungeübt- Durststrecken überstehen?

Ich stelle mir vor, wie die Journalisten, die die Panama-Papers aufgedeckt haben, mit Hilfe von Gamification durchhalten (alle quälende 10.000 Seiten langweilige Akten-Lektüre ein Minispiel und ein Lob von der Prinzessin, dass du ihr hilfst, ihre Heimat Gerechtica zu retten?; oder Demokratin zu bleiben: Wenn du eine weitere Legislaturperiode der Gnome Reiche, Weimer, Spahn aushältst ohne AfD zu wählen, kannst du die Prinzessin/den Prinzen heiraten und bekommst halb Deutschland dazu?

Buchvorschlag
„Lob der Überwachung“ Timo Daum (1/2)

<Im Internet unterwegs zu sein, bedeutet, sich einverstanden zu erklären. Jede Website bittet um die Erlaubnis, Daten zu speichern, auszuwerten, weiter zu geben und alles Mögliche mit ihnen anzustellen. Bekanntlich liest fast niemand die unübersichtlichen, oft unverständlichen Ausführungen. Sie werden unwillig weggeklickt. Datenschutz als Ritual. Die Nutzerinnen können zwar formal frei entscheiden ob sie diese oder jene Plattform nutzen möchten. Aber zu allem „Nein!“ zu sagen oder eine eigene aufzubauen oder zu betreiben, dazu fehlen ihnen im Allgemeinen die Ressourcen. Daher ist die Einwilligungspraxis de facto eine Nebelkerze. Eine Simulation einer freien Entscheidung, verkommen zu einem resignierten klicken auf die Schaltfläche, die mit Varianten der Formulierung „Ja, ich will!“ beschriftet sind, aber fairer Weise lauten sollten: „Ja… Was bleibt mir auch anderes übrig.“ > (DLF, Andruck)
#Andruck, #Datenschutz #TimoDaum

@Mirabeaulacht …ich auch nicht… hatte es mir nicht vorstellen können… die öffentliche Charakterlosigkeit… so etwas wie Scham gibt es nicht… nur die Sorte „Pragmatismus“, die schon 1933 in Konsequenz in den Massenmord geführt hat…