Und irgendwo in diesem Schweigen entsteht ein kleiner Raum, in dem ich mir selbst näherkomme. Nicht indem ich alles verstehe, sondern indem ich es einfach da sein lasse.
Ich merk, wie mein Blick sich verändert hat. Früher wollt ich dazugehören. Heute will ich einfach nur ich sein, und das reicht mir.
Die mentale Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen, wird immer noch unterschätzt. Wir erleben es gerade selbst, und ich arbeite mit Kindern, die betroffen sind. Ich wünsche mir da in allen nötigen Bereichen mehr Offenheit. Immer mehr Kinder und Jugendliche, nehmen sich das Leben!
Ich spüre, dass sich vieles gerade verändert, und ich weiß nicht, wohin es führt. Aber vielleicht geht es gar nicht darum, alles zu verstehen, sondern im Wandel menschlich zu bleiben.
Es war schwer zu erkennen, dass die Ketten des Ankers, die erst wie eine Last an mir hingen, sich auf meinem Weg, mehr und mehr lösten. Mit der Zeit wurde der Anker mein Halt, ist heute meine Sicherheit und schenkt mir vertrauen. Meine Herzmenschen erinnern mich daran, auf mich zu vertrauen.
Was würde ich meinem jüngeren Ich gerne sagen?
Ich sehe dich. Deine großen Augen, die so viel Hoffnung tragen, und doch schon viel zu früh die Schwere des Lebens spüren. Ich wünschte, ich könnte deine Hand nehmen, und dir zu flüstern:
„Es wird schwer, ja. Aber du wirst es schaffen.“
Wie ist es eigentlich hier mittlerweile auf Mastodon? Ich meine, lohnt es sich hier zu bleiben? Damals war hier echt wenig los, vielleicht hat es sich ein wenig gebessert?
Mit dir ist alles anders. Echter, klarer, tiefer. Wir verstehen uns ohne viele Worte. Unsere Verbindung fühlt sich an wie Zuhause.