Dankeschön für die Rückmeldungen und Überlegungen. Mir hat es beim Weiterdenken geholfen und ich habe dazu hier gebloggt:
https://ebildungslabor.de/blog/aha-effekt-fremdbestimmung-bei-der-mediennutzung-ist-eher-vorgefertigte-haltung-als-empirische-evidenz/
"Nele, lass uns mal treffen und überlegen, was wichtig ist zu Kinderbetreuung bei Veranstaltungen. Ich zeichne eine Sketchnote und Du bloggst darüber."
Ich fand das eine tolle Idee von @wibketiedmann und wir hatten gerade ein ganz wunderbares Gespräch. Ergebnisse folgen bald.
Und für mich nehme ich mir vor: Blogbeiträge öfters mal mit 'Vorgesprächen' schreiben, d.h. sich erst ganz gezielt mit Menschen zu einem Thema austauschen und dann darüber schreiben (Ein bisschen vielleicht wie Podcasten, nur nicht mit Live-Aufzeichnung)
Das Argument, das ich zurzeit am häufigsten gegen das Fediverse höre, lautet, dass der Austausch hier zu eng sei, weil es die Tendenz gebe, dass sich einzelne Server zu sehr abschotteten und alle in ihrer eigenen 'Filterblase' verblieben. Ich mache selbst allerdins sehr gegenteilige Erfahrungen. Das kann zum einen an einer generellen Aufbruchstimmung liegen. Zum anderen liegt es denke ich aber auch an der eigenen Gestaltung.
Hilfreich fand ich für mich:
1. Nicht nur die frühere Blase importieren, sondern gezielt auch hier nach spannenden Accounts suchen
2. Sich mit Menschen auf unterschiedlichen Servern vernetzen
3. Einen Server mit vielfältigen Themen wählen und die 'Entdecken'-Funktion nutzen
4. Hin und wieder in der föderierten Zeitleiste stöbern
5. Beiträge explizit fragend oder zur Diskussion einladend schreiben
6. Unterschiedliche Hashtags nutzen und ausprobieren
7. Beiträge boosten, wenn man sie anderen zum Lesen empfiehlt
Teilt ihr das/ habt ihr weitere Vorschläge? Welche Erfahrungen macht ihr?
Neulich sitze ich mit einer Freundin bei einem Bier zusammen, und wir lästern über kirchliche Social Media Accounts. Bei mir ist grade in Facebook ein Abendgebet von evangelisch.de aufgepoppt, das lautet: „Gott segne deine Nase, dass du dich nicht an ihr herumführen lässt! Dass du sie aber auch nicht ständig rümpfst!“ Kannste dir nicht ausdenken.