Ich habe Philipp Schild, den Chef von @funk interviewt - unter anderem zur Frage, was sein Haus mit dem Fediverse noch so vor hat. Ich habe den Eindruck: Das könnte dem Fediverse eine Mausigkeit verschaffen, die hier bisher gefehlt hat 🥰

https://mediummagazin.de/news/beitrag/1312-quot-uns-ist-es-wichtig-in-dieser-kultur-eine-rolle-zu-spielen-quot.html

Philipp Schild von Funk: "Uns ist es wichtig, in dieser Kultur eine Rolle zu spielen"

Zum zehnten Geburtstag schenkt das Jugendangebot von ARD und ZDF sich selbst eine Präsenz im Fediverse. Was dahintersteckt und wohin die Reise sonst noch gehen soll, verrät Funk-Programmgeschäftsführer Philipp Schild im Interview.

medium magazin
@JanaBallweber @funk
Mich hätte interessiert, warum man sich für Mastodon als Dienst entschieden hat und nicht für Sharkey, Friendica oder Pixelfed?
Gerade auch, wenn man etwas neues anfängt und die Wahl hat, sich einen passenden Dienst auszusuchen

@crossgolf_rebel

Zumal die jugendliche Zielgruppe von Funk tendenziell eher weniger auf Microblogging steht.

Aber hey, aber lass uns nicht jeden Anflug von Verantwortung für die gesellschaftliche Wirkung der vom ÖRR genutzten Medien im Keim ersticken.

Vielleicht kommt der ÖRR ja doch noch darauf, dass der öffentliche Auftrag nicht kommerziell verwertbare Aufmerksamkeitszeit sondern gesellschaftliche Wirkung meint.

@JanaBallweber @funk

@elottermann ich drücke Funk auf alle Fälle die Daumen, hoffe nur das sie das Potenzial des Fediverse und seiner Dienste ausnutzen und sich nicht allein auf die sehr engen Möglichkeiten von Mastodon beschränken
@JanaBallweber @funk

@crossgolf_rebel

Der ÖRR kann m.E. sowieso kein glaubwürdiger Betreiber einer öffentlichen Diskursplattform sein. Man kann nicht den Anspruch auf unabhängigen Journalismus erheben und gleichzeitig den Diskursraum moderieren wollen. Glaubwürdige SM-Angebote für Jugendliche brauchen andere Betreiber.
Der größte Beitrag des ÖRR wäre m.E. derzeit das Wegbleiben von Plattformen, deren Geschäftsmodelle inhärent die kollektive Willensbildungsfähigkeit zerstören.

@JanaBallweber @funk

@elottermann Na ja, den Diskussionsraum stellen sie ja im Fediverse nicht wirklich, das ist der Vorteil der Dezentralität.
Sie würden nur den Inhalt zur Diskussion stellen, über den dann von allen Instanzen aus drüber gesprochen werden kann. Sie sind aber kein Gatekeeper.

Was das wegbleiben von den kommerziellen Diensten angeht, da sind wir uns einig. Die Füttern mit unseren finanzierten Inhalten Konzerne, die uns dann auch noch mal ausnehmen. Das geht so nicht!

@JanaBallweber @funk

@crossgolf_rebel

Inhalte als Medien-Orga zum Diskurs stellen heißt dann aber auch, dass du die Journalistys fürs Diskutieren bezahlen musst. Wenn du das nicht willst, dann bringt ein Fedi-Bot deine öffentlich zugänglichen Beiträge glaubwürdiger ins Fediverse.

Ich habe außerdem den Eindruck, dass Journalistys, die über ihre Beiträge diskutieren wollen, das gar nicht von Fedi-Instanzen ihres Arbeit- oder Auftraggebers tun wollen.

@JanaBallweber @funk

@elottermann da stecke ich nicht tief genug drin.
Bisher habe ich bei der masse an Journalisten wirklich nur eine geringe Anzahl erlebt, die ins Fediverse gegangen sind und mit uns usern hier, auch über ihre Arbeit diskutieren wollen.
Viele von denen haben keine andere meinung außer ihre gelten lassen und sind wieder abgehauen, nicht ohne über alle hier den Eimer Dreck auszukippen, es gäbe hier nur Mansplaining, Besserwisser und Klugscheißer (nicht das wir die nicht hätten, aber nicht alle) Eigene Fehler machen die nicht, aka von Berufswegen.

Die Journalisten die ich in meiner Timeline habe, sind aber auch bereit, über ihre Arbeit zu reden. Und ja, meist sind das deren private Accounts. Das aber auch, weil ihre Arbeitgeber keine eigenen Angebote hier aufbauen, aus welchen fadenscheinigen Gründen auch immer

@JanaBallweber @funk

@crossgolf_rebel

Das Gros der Journalistys wird vermutlich nach kommerziellen Reichweitenmetriken bezahlt und merkt schnell, dass ein Fedi-Engagement zu Einkommenseinbußen führt. Das sehe ich als ihr Problem und denke nicht, dass ihnen das Fediverse bei der Lösung ihres Entlohnungsproblems helfen kann.

Auf mich wirken die Journalistys, die hier unter einem privat wirkenden Account mitdiskutieren sehr glaubwürdig.

@JanaBallweber @funk

@elottermann wie gesagt, ich stecke da nicht zu tief drin und auch nicht, welche Metriken dort angelegt werden.

Allein das sie sich auf Zahlen der Konzerne Verlassen, die sie nicht überprüfen können und auch nicht das was ihre Reichweite angeht. Da lassen sie sich belügen, nur weil sie die Zahlen ausgeliefert bekommen.

Allein sich darauf zu verlassen, ist ein Schuss in beide eigene Beine. Sie sind abhängig von dem, was diese Plattformen wollen und müssen sich unterordnen. Als Dank dafür, wird deren Inhalt einer begrenzten Anzahl ihrer Follower angezeigt.
Was für ein beschissenes System.

Das Fediver biete auch zahlen, nur kann man die nicht künstlich aufblasen. Und wie Heise mal selber geschrieben hat, der wahre Wert des Fediverse, ist die 1 : 1 Rückmeldung der user hier. Das ist der wahre Schatz des Fediverse

Auf mich wirken die Journalistys, die hier unter einem privat wirkenden Account mitdiskutieren sehr glaubwürdig.👍

@JanaBallweber @funk