Ich stelle die Forderung - das jedes Elternteil mindestens eine Woche pro Jahr mit seinem Kind in der Klasse mitsitzen muss!

Ohne Wenn und Aber!

#FediLZ

@2ndStar Und jedes Kind muss im Alter von 10 Jahren ein Managementmeeting bei einem deutschen Großkonzern mitmachen und danach sagen, ob es sich Wirtschaft wirklich als Berufsbereich vorstellen mag.
@Mr_Chons
Hmmm ... wenn du meinst, dass das sinnvoll ist 🤷‍♀️
Ich denke, das geht am Thema vorbei.
@2ndStar Nein, du hast Recht. Ich denke nur, das die meisten Systeme kein Platz für Menschen sind, wenn die Systemerhaltung und nicht das Ideal der einzige zu erhaltende Wert ist. - Es wäre wahrscheinlich sogar toll, wenn mehre Generationen wieder im Schullalltag aktiv würden.
@Mr_Chons
Ich denke, dass wenn Eltern (-teile) ihr Kind von1 Jahr bis 18 Jahren dem System anvertrauen, sollen sie es miterleben. Damit sie erfahren, wie es jetzt ist - und nicht wie zu ihrer Zeit.
@2ndStar Nun ich habe diese Erfahrung gemacht und es gab den Moment, in dem man sich mit Erschrecken fragte, was zwischen 1970 und heute in unserem Bildungssystem passiert ist. Aber die Antwort ist einfach. Es war der Gesellschaft nicht wert es zu erhalten, zu investieren, weil jeder mit der T-Aktie reich werden wollte und nicht mit diesen dummen Nerdsachen wie "kritisches Denken". Zynisch? Wahrscheinlich. Wahr? Was weiß denn ich?

@Mr_Chons
Heute ist es Doomscolling :-)

Aber warum denn nicht? Einfach miterleben und erfahren, wie es heute ist. Realität und Wunschdenken abgleichen können.

@2ndStar Ich bin Idealist. Schule war für mich ein Ort, in dem die Welt größer, besser, spannender wurde und es fiel mir manchmal schwer sie zu verlassen. Dann war die Grundschule vorbei und alles wurde etwas "echter", aber zu meiner Zeit eben noch mit dem Bildungsideal von Humboldt verbunden. Dann kamen die Generationen von Politikern, die sagten "Mit Bildung gewinnt man keine Wahlen." - ich hoffe auf eine bessere Zeit, aber derzeit finde ich den Weg dahin nicht.
@Mr_Chons @2ndStar Für mich war Schule immer ein schrecklicher Ort, wo die anderen Kinder auf mir herumhacken konnten. Gelernt habe ich sowieso viel besser autodidaktisch, der Unterricht war langweilig, weil ich mir alles immer schon Jahre vorher selbst beigebracht hatte, und ich war die Zielscheibe, weil ich anders war als die anderen.
@2ndStar Und was den Realismus angeht habe ich zwei Lehrerinnen in der Familie und drei weitere im Freundeskreis. Oftmals nicht das Lieblingsthema den Schullalltag anzusprechen. Sie haben nicht aufgegeben, aber die Geschichten sind manchmal gruselig.