Du kaufst ein Haus.
Betreten kannst du es nur mit Genehmigung des Verkäufers. Dazu musst du dich mit biometrischen Daten und Ausweis identifizieren.
Wenn du Möbel ins Haus stellen willst, musst du vorher den Verkäufer fragen. Nur vom Verkäufer zertifizierte Möbel sind erlaubt.
Der Verkäufer hängt jeden Tag Werbeplakate im Haus auf. Du darfst sie nicht abhängen.
Der Verkäufer kontrolliert jeden Tag deine Schränke und bietet dir Produkte zum Kauf an.
In diesem Beitrag geht es um moderne Computer.
Natürlich gibt es Alternativen. Zum Beispiel den halb verfallenen Resthof mit wild durcheinander gewürfelten Anbauten. Du musst ihn allerdings selbst sanieren, während Fachleute dir aus der Ferne leicht genervt gut gemeinte Ratschläge geben. Aber keine Sorge, bis er fertig ist, besitzt du fast alle dazu notwendigen Fähigkeiten.
@skeptator und dann gibt es Menschen, die sich einfach ein "frei" herumstehendes Haus nehmen, und einfach drin wohnen. Es ist wärmer, gemütlicher, flexibler, billiger als das, was du beschreibst. Ja, klar: man kann sich daran erinnern, dass solche freien Häuser vor langer Zeit eher schlechte Selbstbauanleitungen für den Baumarkt waren, aber im Grunde fragt man sich, warum das nicht jede*r so macht.
@skeptator Wann hattest du denn das letzte mal mit Linux zu tun? So war das vor dreißig Jahren.
@krischanski @skeptator Vielleicht denkt er bei Resthof an BeOS oder OS/2?
skeptator?