Jede zweite Tonne, die über die Weltmeere fährt, ist fossil: Rohöl, Ölprodukte, Kohle, Gas.

Je weiter die Energiewende kommt, desto weniger davon muss überhaupt noch verschifft werden.

Der Markt, den wir dekarbonisieren müssen, schrumpft. Die Aufgabe auf dem Meer ist kleiner, als die heutige Flotte vermuten lässt.

https://www.cleantech.ing/p/gr-ere-schiffe-elektrisch-ja-das-geht

Größere Schiffe elektrisch? Ja, das geht.

Schiffsakkus kosten 3x weniger als 2012.

Cleantech Ing.
@grimm Also bei Feedern kann ich mir das vorstellen. Bei einem Containerschiff wie der Emma-Maersk Klasse mit 14700 TEU, die quasi immer Europa-China und zurück fahren, tue ich mich da schwer.
@Hammerwell @grimm 14700 TEU ist noch nicht mal so groß. Selbst im Text steht das ein Containerschiff auch mal 24000 20-Fuß-Kontainer-Einheiten (6 Meter Einheiten) laden kann. Von 700 bis 14700 Kontainer Einheiten ist es noch ein langer Weg. Bei Schiffen gibt ja auch noch Ammoniak oder Wasserstoff (kann sich hier vermutlich besser durchsetzen als beim PKW).
@tanglahat @grimm Ja, die CMA CGM Irinas können 24346 Zwanzigfußkontainer laden. Mir ist die Maersk halt eingefallen. Die war mal die erste so große Baureihe. Ist aber egal. Hier gehts halt um die Entfernung und Physik ist nicht zu bescheißen. Der Leistungsbedarf dieser Schiffe ist gigantisch. Auch wenn sie nur 20 kt fahren.
@tanglahat @grimm Ich nochmal. Wenn es geschafft wird, einen zuverlässigen NH3-Cracker annehmbarer Größe zu bauen, ist das vermutlich einfacher als H2. Die Lagerung von Wasserstoff ist tricky. Und Ammoniaklecks riecht man sehr schnell. Wasserstofflecks erst wenns kracht (ja da werden natürlich Sensoren verbaut).