Dettling hat martialische Worte gewählt: «Die Schweiz hat heute nichts zu feiern. Die Städte haben das Land wie eine Lawine einfach ausradiert bei der Meinungsbildung», sagte der #SVP-Präsident am Abstimmungssonntag.

Tatsächlich hat die 10-Millionen-Frage die #Schweiz in einen ländlichen und einen städtischen Teil gespalten. Grosse Städte und ländliche Gemeinden liegen beim Abstimmungsresultat fast 30 Prozentpunkte auseinander.
https://www.srf.ch/news/schweiz/stadt-land-graben-svp-wettert-gegen-staedte-dabei-dominiert-meistens-das-land

Abstimmungsresultate: Überfahren die Städte das Land tatsächlich?

Stadt und Land haben sich politisch auseinandergelebt. Anders als am Sonntag «gewinnt» das Land häufiger als die Stadt.

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
In Städten leben nun mal die meisten Menschen. Es heisst ja auch Demokratie und nicht Isokratie. Dadurch kann es nun mal vorkommen, dass manche Menschen die eine gewisse Lebensrealität teilen (wie die Stadtbevölkerung, die eh am meisten Umgang mit den ach so schlimmen nicht-schweizern haben) anders abstimmen als Menschen die nicht in einem Ballungsraum wohnen. Oder soll in Zukunft einfach eine Partei entscheiden wer, wie gewichtet stimmen darf, dass nur noch genehme Ergebnisse durchkommen.