PV-Strom für Alle? Das geht mit Mieterstrom und Nachbarschaftshilfe...

http://klimadialoge.de/mieterstrom

#Klimaschutz #Energiewende

@klimadialoge_de
Vonovia knallt gerade selber die Dächer voll, wo es geht. Die Mieter*innen haben nichts davon... 🙄
@Sylviaborin

@beandev

Vonovia baut PV auf die Dächer. Die Mieter*innen? Haben nichts davon.😡

Volleinspeisung: Strom fließt ins Netz, Geld fließt zum Konzern. Miete bleibt, Stromrechnung bleibt.
Null Bürokratie, kein Aufwand mit Mieterstromverträgen.

Große Dachflächen, viele Parteien, wäre beste Voraussetzungen für echten Mieterstrom.

Solange der Gesetzgeber das so lässt, bleibt die Energiewende ein Geschäftsmodell für Vermieter.

#Mieterstrom #Vonovia #Energiewende #Merzklüngel

@klimadialoge_de

@Sylviaborin @beandev @klimadialoge_de Lieber so das Dach maximal voll als gar nicht.
Das Mieterstrom nicht funktioniert liegt an der komplexen Ausgestaltung der Abrechnung und dem Zwang, das der einzelne Mieter seinen eigenen Stromlieferanten wählen können muss. Das verdoppelt einfach mal die Anzahl der Zähler und bringt einen Abrechnungsprovider mit ins Spiel.
Einen Zweirichtungszähler für das MFA und MID-zertifizierte Zähler je WE kriegt man leicht weggeklagt….

@stumi74

"Große Dachflächen, viele Parteien, wäre beste Voraussetzungen für echten Mieterstrom.

Solange der Gesetzgeber das so lässt, bleibt die Energiewende ein Geschäftsmodell für Vermieter."

@beandev @klimadialoge_de

@Sylviaborin @beandev @klimadialoge_de Volleinspeiser kriegt bisher noch ca. 1,5x so viel für den Strom wie Überschusseinspeiser. Sie folgen den Anreizen... (das hat Merz geerbt, da kann er garnix dafür, muss man fairerweise anmerken.)

@KarlE @Sylviaborin @beandev

Für die Volleinspeisung bekommt der Betreiber zwischen 10,35 und 12,34 ct/kWh. An seine Bewohner kann er den Strom für mehr als 20 ct verkaufen und bekommt für Stromüberschuss immer noch 5,5-7,8 ct Teileinspeisung. Für echten Mieterstrom bekommt der Betreiber zusätzlich 1,59-2,54ct.

So lange das Haus nicht unbewohnt ist oder ein sehr asketisches Kloster, verdient der Betreiber mit Mieterstrom und Teileinspeisung mehr Geld.

@klimadialoge_de @Sylviaborin @beandev
Danke für die Darstellung. Auch mit metergrid wird aber der Eigentümer zum Stromlieferanten, er bekommt nur mehr oder weniger Unterstützung in den Formalien. Über die Kosten konnte ich nichts finden, die sind ja gegenzurechnen.
Der Anteil Mieterstrom/GGV scheint mir unplanbar, daher schwer abzuschätzen, ob am Ende mehr Erlös rauskommt.

Bei der neuen Energy Sharing Regelung wird in §42c Abs.6 Nummer 3 EnWG der Hinweis verlangt, dass für "ergänzenden Strombezug" schlechtere Konditionen als für eine Vollversorgung gelten können. Bedeutet das, dass Stromversorger die regulären Tarife (bei denen es ja großen Wettbewerb und Transparenz über die Preise gibt) für diese Konstellation verweigern können? Es ist doch für Verbraucher inzwischen normal, dass durch eigene PV+Speicher auch nur ein Teilbedarf durch Strombezug gedeckt würde.
Interpretiere ich da zuviel in das Gesetz hinein, soll der Pflichthinweis nur der Abschreckung dienen?

@KarlE @Sylviaborin @beandev

Ja, Metergrid hilft nur bei der Verwaltung. Will man nicht als Stromanbieter auftreten, proviert Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung.

Schlechteren Konditionen beim "ergänzenden Strombezug" kann es geben. Da man weniger Strom abnimmt/zu teuren Zeiten, kann das zu einem höheren Arbeitspreis führen. Relevant ist das nur bei größeren Anlagen, die vorher entsprechenden Mengenrabatt hatten. In Kombination mit eigenem PV-Strom spart man in der Regel dennoch viel Geld.