Hallo #fahrradbubble #Berlin #Friedenau - gestern stürzte jemand aus meinem Umfeld im Südwestkorso mit dem Rad und wäre um ein Haar dabei unter einem LKW gelandet (LKW-Fahrer unschuldig). Grund waren die Gullikanten auf der Radspur an der Kreuzung Laubacher/Wiesbadener/Südwestkorso. Abschürfungen, Prellungen, kleine Schäden am Rad sind die Folge.
Lohnt es sich, das Bezirksamt da mal mit zu konfrontieren?
Nachfragen nach dem exakten Hergang sind schwierig - es ging sehr schnell. Anhand des Schadensbildes lässt sich rekonstruieren, dass der Reifen an einer der Kanten abrutschte und in Folge einseitig von der Felge sprang, der Schlauch platzte ca 1min nach dem Unfall. Reifendruck war im oberen Bereich der aufgedruckten Angabe.
Ersthelfer war ein zufällig anwesender Polizist im Dienst mit Autopanne. Es gab Zeugen, Polizei hat den Unfall aufgenommen, es gibt eine Vorgangsnummer. Das hatte ich der verunfallten Person am Telefon geraten. Damit ist das auf alle Fälle mal aktenkundig. Schäden am Rad und Verletzungen haben wir per Foto dokumentiert, ein Arzt wurde nicht konsultiert.
@spmrider ich würde sie auf jeden Fall mal informieren. Meine Erwartung wäre Null, aber ich würde die Viertelstunde Zeit investieren.

@spmrider

Das Melden macht es zumindest der Verwaltung bekannt, die dann eigentlich ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkommen müsste aber so immerhin nicht mehr behaupten kann es nicht gewusst zu haben. Hinsichtlich Feedback oder gar einer Verbesserung würde ich mir aber bei CW keine großen Hoffnungen machen.

@spmrider

Ich habe mir am Weltfahrradtag 2019 mit diesem im Einmündungsbereich unerwartet abgesenkten Regenwasserablauf am Kottbusser Damm beide Arme gebrochen, da ich auf Gegenverkehr und Fußgänger geachtet hatte. Aber auch großes Glück gehabt, dass kein Auto direkt hinter mir war.

Ich habe es damals in einer gewissen Resignation nicht gemeldet. Das würde ich nicht nochmal so machen.

@spmrider
+1 für die polizeiliche Aufnahme des VU. Dann wird bei Häufung die Polizei dem Baulaststräger vielleicht ins Gewissen reden.
Zwar ist die Rechtssprechung zur Haftung des Straßenbaulastträgers recht zurückhaltend (man soll halt aufpassen, wo man hinfährt). Jedoch setzt das voraus, dass bekannt gewordene Gefahrenstellen entschärft werden. Von daher bitte unbedingt melden.
@spmrider Ja, mach. Bekanntmachung ist gut.
@spmrider ich habe schon „ungefährlichere“ Lücken/Kanten ans OA in SZ gemeldet und die wurden dann jedes Mal innerhalb 2-3 Tage mit Kaltasphalt verfüllt. In wie weit das natürlich bei einem Ablauf möglich ist, keine Ahnung, der müsste ja eigentlich hochgesetzt werden(??)
Aber Meldung macht immer Sinn bei solchen Sachen. Foto, Ort und Hinweis auf die Unfallgefahr bzw Unfallpotential („Rad verfängt sich, Sturz, nachfolgender Verkehr usw)