Heute früh wurden zwei Kinder auf dem Weg zur Schule von einer Autofahrerin getötet. Die beiden 12-jährigen waren zusammen mit einem dritten auf Fahrrädern unterwegs. Auf der Strasse, an der eine Kita und eine Schule liegen, gilt Tempo 30.

Eine Anwohnerin erzählt der NRZ: „Mich wundert, dass bisher noch nichts Schlimmes passiert war,“ denn morgens sei da immer viel Verkehr.

Wann wird endlich dafür gesorgt, dass Kinder sicher zur Schule fahren können?

#autokorrektur

https://www.nrz.de/lokales/dinslaken-huenxe-voerde/article412105030/schwerer-unfall-nahe-dinslakener-grundschule-zwei-kinder-verletzt.html

Schock in Dinslaken: Auto erfasst drei Kinder aus Duisburg – 12-Jähriger stirbt

Schwerer Unfall nahe der Hagenschule in Dinslaken: Eine Autofahrerin ist in mehrere Radfahrer gefahren. Zwei Kinder sind schwerstverletzt.

Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung

@radundtat Schon wieder ermordet ein AutofahrerIn Kinder...

Bitte, nennt es beim Namen!

MORD! Autofahren ist Mord. Jeder, der Auto fährt, gehört zu diese Gruppe. Lass es einfach bleiben!

Dass Strassen statt Schienen und Radwege gebaut werden, ist keine gute Ausrede, dabei trotzdem mitzumachen.

#motorisiertegewalt #verkehrswende #autoscham

@sebastian Ich bin gern bei dir, von (versuchtem) Mord zu reden, wenn das Auto als Waffe eingesetzt wird. Hier wird derzeit davon ausgegangen, dass die Autofahrerin einen medizinischen Notfall erlitten hat, wodurch es erst zum Unfall gekommen ist.
An der Verkehrssituation vor Ort scheint sehr viel falsch zu sein, aber die Schuld allein der Autofahrerin zuzuschieben, ohne alle Tatsachen zu kennen, ist genauso falsch.
@radundtat
@quino_schuetz Ja, aber wenn ich so schaue fällt mir immer mehr auf, dass Deutschland die meisten durch "medizinische Notfälle" verursachten Tötungen hat.
Damit kommen die Mörder sehr oft durch, da man das Gegenteil schwer nachweisen kann. Und unsere Autozei beeilt sich bei Autokraten auch immer sehr schnell Entschuldigungen nachzuweisen.
An der Schule meiner Tochter gibt es gerade einmal 150m Tempo30.

Und selbst daran halten sich viele nicht. Ist halt eine beliebte Strecke um Staus zu umgehen. Und wenn mal eine Radarkontrolle ist, dann werden die sozialen Netzwerke mit Warnungen davor geflutet.

Ich würde mal darauf tippen, dass viele medizinische Notfälle darauf beruhen, dass ein Autofahrer auf solch eine Warnung auf seinem Handy schaut...

@ralphstark nein davon gehe ich nicht aus.
meist wird doch "übersehen" (also nicht aufgepasst und nicht richtig geguckt) als Entschuldigung genannt

Ein medizinischer Notfall, epileptischer Anfall, Herzinfarkt, Schlafanfall kann jedem passieren, auch beim Autofahren.

Man darf nach einem Epileptischen Anfall im übrigen auch wieder Autofahren, wenn innerhalb einer gewissen Zeit kein neuer auftritt. Weil dann das Risiko wieder einen zu erleiden nicht höher als in der sonstigen Bevölkerung ist.

@EarlyTwix Ich weiß, dass es mit der Erlaubnis so ist. Allerdings kenne ich zwei von drei Fällen bei denen ich auf Grund der Lebensführung von einem deutlichen erhöhten Risiko und auf Grund von Vorereignissen auch von vorsätzlicher Risikoerhöhung sprechen würde. (Epilepsie und Alkoholgenuss) (Herzinfarkt und weiter Lebensführung die zum ersten Infarkt beigetragen hat)
@ralphstark schwierige Sache. Wo ziehen wir da die Grenze. Bisschen Übergewicht geht? Bisschen unvernünftig sein erlaubt. Wer entscheidet das? Zielführende fände ich Tempobegrenzungen, deutlich höhere Strafen für das was allerseits gerne als Kavaliersdelikt gesehen wird und eine Abkehr vom Auto first.
Eine Restgrfährdung wird es immer geben. Das macht aber bei weitem nicht den Großteil der Fälle aus
@EarlyTwix Naja es gibt ja tatsächlich Biomarker, die einen erneuten Schlaganfall, Herzinfarkt what ever wahrscheinlicher machen. Jeder darf unvernünftig sein, aber dann eben keine Waffe mehr benutzen. Die Freiheit endet dort wo man einen anderen tödlich gefährdet.

@ralphstark @EarlyTwix Ich denke, öfter mal checken lassen würde nicht schaden. Autofahrende, die gesundheitliche Einschränkungen haben und ältere Leute wie ich, sollten auf alle Fälle alle 2 Jahre einen Fahrtauglichkeits TÜV machen lassen müssen. Für alle, die motorisiert schneller als 25 km/h unterwegs sein können. Auch für die schnellen E-Bikes, die bis 45 oder gar 60 km zugelassen werden.

Und vor Schulen/Kitas? Autofrei. Komplett weg damit.