1/3
Moin zusammen,
Ich will heute etwas ansprechen, was mir sehr am Herzen liegt, und zwar #MultipleSklerose - die Krankheit mit den tausend Gesichtern. Ich weiß von sieben Menschen, die in meinem Bekanntenkreis aktuell betroffen sind.
Bei dreien ist es relativ neu diagnostiziert. Alle drei hatten lange schon geahnt, dass was nicht stimmt. Wäre es früher festgestellt worden, hätten bleibende Schäden wahrscheinlich verhindern werden können.
Deshalb müssen wir reden!
#Astroet

Eins noch: am 30.Mai ist Welt MS-Tag. Und er ist soooo wichtig!
Die meisten Betroffenen sind Anfang 20 - 70% sind Frauen.
Mit einer Früherkennung lassen sich massive Einschränkungen verhindern.

https://welt-ms-tag.dmsg.de/

Zu den Symptomen gibt es hier eine gute Zusammenstellung:

https://www.startstemcells.com/de/ms-early-symptoms-in-women.html

#astroet
#multiplesklerose

DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Welt MS Tag

Wir vertreten die Belange der nach aktuellen Zahlen mehr als 280.000 MS-Erkrankten in Deutschland, organisieren sozialmedizinische Nachsorge und bieten Ihnen und Ihren Angehörigen unabhängige Informationen, Beratung und Unterstützung.

@steinmetzin Ich möchte vielleicht etwas Hoffnung stiften: bei mir wurde MS vor zig? Jahren diagnostiziert - Horror, Panik! Ich scheine Glück zu haben. Auch ohne Medikamente lebe ich bis heute so, als wäre da nichts. Eins der tausend Gesichter, ich wünsche allen die es trifft, dass sie auch so viel Glück haben!

@dheben
JAAAA! Das gibt es auch viel häufiger als man das auf dem Schirm hat.

Die Fälle, die ich jetzt mitbekommen habe, waren allerdings ziemlich schnell soweit fortgeschritten, dass bleibende Schäden entstanden sind, und zweien ist fraglich, ob sie überhaupt wieder arbeiten können.

@steinmetzin Das mußte ich leider auch erleben als eine Kollegin ein paar Jahre nach mir die Diagnose bekam und alsbald den Dienst quittieren mußte 🙁 Aber was ich gelernt habe ist, daß die Diagnose kein Ticket in den Abgrund ist und man oft (Aussage meines Neurologen) keine oder kaum Einschränkungen haben kann. in meinem Umfeld habe ich einige, die mit Medi gut klar kommen und eben - mich. Deshalb bitte nicht Verzweifeln! 🙂
@dheben Genau das finde ich auch ganz wichtig:
Es ist gut, die Symptome ernst zu nehmen aber keine Panik vor der Diagnose zu haben. Und genau dabei hilft Aufklärung. Ich kenne Angehörige, die mir erzählt haben, wie schwierig es früher war, bis die Krankheit überhaupt anerkannt war. Und es gab kaum wirksame Therapien.
Heute ist das ganz anders. Bei einem Schub können die akuten Symptome können durch die Kortison-Stoßtherapie abgebremst und neue Schübe verzögert oder sogar verhindert werden