Ich (Johannes) habe heute die ersten 10 kWh an Selbstabholer übergeben! Der erste echte "fremde" Kunde hat bei mir Strom getankt! Wir haben noch ein bisschen über die Energiewende diskutiert und nen schönen Sonnenstrom-Kaffee geschlürft! Freue mich jetzt auf den nächsten "Kunden" 🤩

Das Angebot ist bei Kleinanzeigen weiter online, inzwischen sind auch weitere Anzeigen dieser Art dazu gekommen. So langsam wird das was 👍

@du_als_physiker

Klasse Idee. Ich hoffe du hast das steuerrechtlich geklärt, nicht dass irgendwann die böse Überraschung im Briefkasten landet.

@rsx @du_als_physiker Ernst gemeinte Frage: was genau soll da steuerrechtlich justiziabel sein? Ich finde die Idee sooo großartig, was für ein großes Herz! ❤️

@Chrisx @rsx @du_als_physiker

In einem Land in dem die Steuerbehörde einer Imbissbude bescheinigt, zu grosse Schnitzel zu billig zu verkaufen und daher also vermutlich irgendwie Steuerhinterziehung zu betreiben ist alles möglich.

(Fall Gastwirt Gerhard Kaltscheuer )

@Ann_Effes

Der Fall ist nicht so bescheuert, wie man als Laie zunächst denkt und hängt sehr viel mehr damit zusammen, wenn Dinge tatsächlich oder vermeintlich unplausibel werden und man sie dann nicht belegen kann.

Da hier weder Geld fließt und somit über Gewinne nicht gestritten wird, würde ich da kein Unheil erwarten. Womöglich aus anderer Ecke. 😉

@Chrisx @rsx @du_als_physiker

@Saupreiss @Chrisx @rsx @du_als_physiker

Ich hab mich mit dem Fall ein wenig befasst. Er ist dann auf 3. Ebene leider doch so bescheuert.
Ich kenne das auch von meiner Schwester, die mal ein Restaurant hatte. Der hat das Finanzamt vorgerechnet, sie habe ja 40 Aussen- und 35 Innenplätze, dass zur Kernzeit nur jeweils ca. 33 Plätze belegt seien, sei ja unwahrscheinlich, da seien Mahlzeiten schwarz ausgegeben worden.

Dass im Winter keiner draussen und im Sommer keiner drinnen sitzen will …

@Ann_Effes

Die statistischen Daten sind in der Tat was Cringe. Der Anschein ist aber mit sehr sauberer Dokumentation zu erschüttern.
(Ja, ich weiß, das macht Scherereien und die machen es sich auch zu leicht bei den Prüfungen. Andererseits…)

@Chrisx @rsx @du_als_physiker

@Saupreiss

Hier ging es ja um die Schnitzelgrösse.
Der Finanzbeamte hat "angenommen", aus einem Kilo Fleisch liessen sich X Schnitzel machen, der Betreiber hat aber nur X-1 draus gemacht, da jedes etwas grösser war.
Der Finanzbeamte hat nix bewiesen, sondern nur angenommen, es gab nicht mal eine in Augenscheinnahme der Portionsgrösse.

Wie "dokumentiert" der Wirt hier? Muss er jede Portion abwiegen, fotografieren und in eine Liste eintragen?

@Ann_Effes

Rezeptieren und darin das Sollgewicht festhalten. Derlei ist in anderen produzierenden Branchen auch recht normal („BOM“). Als angenehmen Nebeneffekt hat man seine Kosten recht gut im Blick. (Wobei Knausern bei der Portionsgrösse wirtschaftlich regelmäßig dumm ist, natürlich je nach Betriebskonzept.)

Der Trick, sagen wir mal jedes 10. Schnitzel oder jede 20. Cola an der Kasse vorbei laufen zu lassen, ist vorsichtig ausgedrückt sehr verbreitet.

@Saupreiss
Soweit ich mich erinnere ist das ja gemacht worden, das Finanzamt hat das nur nicht geglaubt.
Das ist ja der Clou bei dem Fall.

Und das der "Trick" weit verbreitet ist, ist klar. Ich kenne genug Restaurants, die noch immer handgeschriebene Rechnungen präsentieren.