Social Media: Innenminister Dobrindt setzt auf Eltern statt Verbote
Nach dem Vorbild Australiens diskutiert Deutschland über Altersgrenzen für TikTok & Co. Doch in der CSU festigt sich der Widerstand gegen staatliche Verbote.
Social Media: Innenminister Dobrindt setzt auf Eltern statt Verbote
Nach dem Vorbild Australiens diskutiert Deutschland über Altersgrenzen für TikTok & Co. Doch in der CSU festigt sich der Widerstand gegen staatliche Verbote.
@heiseonline Dass Verbote wenig sinnvoll sind und teils negative Auswirkungen haben ist ja bekannt. Soweit so gut. Eigentlich. Aber es den Eltern zu überlassen ihre Kinder vor den Übergriffen der großen Plattformen zu schützen? Wie illusorisch ist das bitte? Die meisten checken doch selbst nicht, wie sie manipuliert werden durch Social Media.
An die Möglichkeit BigTec mal in die Verantwortung zu nehmen denkt natürlich keiner in der CDU. Was für Heuchler.
@Ketakater
Das Problem ist, dass man nicht nur die Kinder schützen muss.
Wenn man die Plattformen sicher macht für alle, dann werden sie auch die die Kinder sicher. Wenn sie für Erwachsene unsicher sind ( süchtig machende Algorithmen, Hassrede, Ideologien, aufhetzende Algorithmen, ...) dann sind auch für Kinder unsicher.
Das Problem liegt daran dass die Plattformen sich abputzen, das ist User Content. Aber die Kuratierung die in Wirklichkeit das @heiseonline
Gesamtbild macht, erfolgt unter der Kontrolle der Plattformen. Das ist ein bisschen wie ein Mosaik Bild: formell mag es eine Aneinanderreihung von sehr vielen Einzelbildern sein und nur die sind im Bild Material.
Aber als ganzes betrachtet wenn ein Algorithmus kann ein Gesamtwerk erschaffen das wie ein verbotenes Hakenkreuz aussieht. Rohmaterial formell alles Screenshots von Bildern die der ZDF gesendet. Geschickt ausgewählt. Die dann aber wie Pixel benutzt werden.
@heiseonline @Ketakater