Wird mal Zeit, meine #Ribes-Sammlung zu präsentieren. Seit einigen Jahren sammele ich Johannis- und Stachelbeeren, nicht nur Sorten, sondern auch alle Arten der Gattung, die ich in die Finger bekomme. Inzwischen mache ich auch bisher eher unsystematische Versuche, welche auszusäen, und zu gucken, ob was interessantes dabei herauskommt.
Meine Lieblings-Art ist die Oregon-Stachelbeere. Hier als eher Birnenförmige Version, wahrscheinlich Sorte "Russische Riesenbeere". Aktuell wird sie von der Josta nur deshalb überragt, weil die Zweige so voll hängen.
Zweite #Ribes Divaricatum ist wohl die Sorte Schwarze Honigbeere. Deutlich mattere Blätter, die sich nicht einrollen. Früchte sind nur leicht oval, teilweise kugelrund. Wuchs etwas langsamer, aber ist inzwischen auch riesig geworden.
Die dritte #Ribes Divaricatum ist eigentlich noch nicht sicher bestimmt. Sie stammt aus dem Lönsbruch in #Hildesheim. Auffällig sind die wunderschönen, fast gefiederten Blätter. Hab ich so noch bei fast keiner anderen Ribes gesehen, nur die Johannie-Züchtung der Ribes Sanguineum macht ähnliches. Dass es eine Divaricatum ist, schließe ich aus den drei Meter lang werdenden Trieben, der hellen Rinde, den schwarzen Früchten, den eher spitz als rund gezackten Blättern und den langen Staubgefäßen.
Ribes Divaricatum Nummer 4: Eine Ausgesäte. Dass es überhaupt eine ist, weiß ich vor allem auf Grund der langen Staubgefäße und vielleicht der ordentlich behaarten Blätter und hellen Rinde. Früchte sind dieses Jahr das erste Mal dran.