"Die SP hat bei der Zürcher Agentur Digital/Organizing eine Analyse in Auftrag gegeben. Für die Zeit von Mitte März bis Anfang Mai wurden Posts zur Initiative auf X ausgewertet. Rund 30 Prozent der Konten entpuppten sich als auffällig. Sie verschickten im Sekundentakt identische Inhalte, zeigten kein normales Diskussionsverhalten oder leiteten nur Beiträge von Kampagnenkonten weiter, um deren Wirkung zu verstärken. Das sind alles Indizien, dass es sich um Bots und Fake-Konten handelt."
#X #SVP

Offenbar ist ein grösseres Netzwerk daran interessiert, dass die Demokratie und das Eingebunden-Sein der Schweiz in Europa geschwächt wird.

Bitte: Geht abstimmen und sagt klar NEIN zu dieser Fake-Nachhaltigkeits-Initiative der SVP!

Und: Von Herzen Danke für das Fediversum. 🙏 ❤️

#X #Bots #Danke #Fediverse #SVP #Nein #10MillionenSchweiz #BitteAbstimmen #Schweiz #neueWege #gemeinsam

Quelle mit Bezahlschranke:
https://www.tagesanzeiger.ch/10-millionen-schweiz-eskalation-nach-tanja-bauers-viral-video-208939525359

10 Millionen Schweiz: Eskalation nach Tanja Bauers Viral-Video

In sozialen Medien tobt ein gehässiger Abstimmungskampf. Wer sich positioniert, muss mit aggressiven Reaktionen rechnen, die zum Teil gar nicht von echten Menschen stammen. Wie Tanja Bauer aus Köniz.

Tamedia AG
@Simone21 Aber irgend einmal müssten wir uns wirklich mit den Grenzen des Wachstums (seit 50 Jahren bekannt) beschäftigen. Die Ressourcen sind nicht unendlich - dass weiterhin nur wirtschaftliche Faktoren zählen sollen, ist stossend.

@hiker

Ich denke überhaupt nicht an wirtschaftliche Faktoren.
Ich denke daran, dass wir Probleme nur gemeinsam lösen können, und nicht indem wir unsere Freunde vor den Kopf stossen und und rechten Spaltungsideen auf den Leim gehen, die eh' nicht umsetzbar sind, aber riesigen (Reputations-)Schaden anrichten. 🤷🏻‍♀️

@Simone21 Das dringend nötige NEIN wird hauptsächlich mit wirtschaftlichen Faktoren begründet. Die Grenzen des Wachstums gehen wieder einmal völlig vergessen. Wir können nicht ewig wachsen an Wohnungen, Infrastruktur, Verkehrswege, Einkauf, Schulen etc. pp. Aber eben, unsere wirtschaftliches Prinzip kenn nur Wachstum - damit werden wir scheitern.

@hiker

Die Plakate, die ich sehe, sagen: Wir sind auf Einwanderer angewiesen, und wir sollten uns überlegen, wer unsere Freunde sind, gerade in einer Zeit, in der Grossmächte gerade versuchen, die Welt untereinander aufzuteilen und sämtliche Werte, auf die sich die Welt verständigte, verraten.
Und ja, die meisten Menschen glauben immer noch, es geht immer so weiter und wenn sie nur rechts genug wählen, ändert sich nichts.

@Simone21 Eben, diese sehr einseitige Fokussierung ist für mich ein Problem. Angewiesen zu sein, diese Abhängigkeit müsste doch auch hinterfragt sein. Wir können nicht einfach "gross" sein und es bequem haben auf den Schultern von anderen - ist irgendwie ein Überbleibsel des Kolonialismus. Wer macht bei uns die unbeliebte, unbequemen und schlecht bezahlten Jobs? Eben.
Und wie schon geschrieben, das völlige Ausblenden der der ökologischen Fragen und die Tatsache, dass Wachstum nicht ewig möglich ist, stört mich ebenfalls.

@hiker

Hmmm.
Ich finde, Du hast ganz recht, wenn Du sagst, auf den Schultern von anderen gross sein zu wollen ist ein Überbleibsel des Kolonialismus.

Aber die Fake-Nachhaltigkeitsinitiative verschärft doch genau dieses Problem noch, anstatt es zu adressieren, indem wir gefälligst nur die Arbeitskraft von Ausländern haben möchten, nicht aber ihr Leben: Keinen Familiennachzug, möglichst nur Grenzgänger, keine Unterstützung.
Und ja: Die Initiative heisst nur "Nachhaltig". Sie ist von der SVP?

@Simone21 Doch diese Familien brauchen Wohnungen und Infrastruktur - wir können da doch nicht ewig weiter noch mehr bauen?

@hiker
Es gibt Länder mit weit weniger Geld und Infrastruktur, die eine weit höhere Bevölkerungsdichte bewältigen.

Noch immer sind grosse Ungleichheiten vorhanden in Europa, in der Welt.

Wie soll das gehen, dass wir einfach eine Mauer um unser Land ziehen, damit es sich nicht verändert?

Alles, was lebendig bleiben soll, muss sich verändern dürfen.

Statt unsere Freunde vor den Kopf zu stossen und alles "den Ausländern" anzuhängen, würden wir besser nach Lösungen für unsere Probleme suchen.

@Simone21
Nur verwechseln wir bei uns Veränderung mit Wachstum und wollen partout nicht einsehen, dass dies nicht ewig weiter so möglich ist. Ich hänge den Ausländern gar nichts an, sondern uns, die wir meinen, dermassen sektoriell denken zu können und noch immer meinen, alles dem wirtschaftlichen Wachstum unterordnen zu müssen.

@hiker

Lieber Hiker,

ich lese gerade "Das Ende des Kapitalismus" von Ulrike Herrmann.
Sie erklärt auf über 200 Seiten, wie schwierig es ist, sich vom System des Kapitalismus zu verabschieden, ohne die Menschen in Armut und Verzweiflung zu stürzen.
Es muss wohlüberlegt sein, wie wir das als Gesellschaft angehen.
Ich bin jetzt gerade dabei, über mögliche Lösungen zu lesen (S.249).

Die SVP-Initiative hat mit alldem nichts zu tun, im Gegenteil!

Wieso beharrst Du so auf dieser Verknüpfung?

@Simone21 Weil das Thema "Zuwanderung" für mich genau diese Fragen auch beinhaltet - diese aber permanent verdrängt werden und der Zusammenhang verleugnet wird.

@hiker

Das Thema Kapitalismus (=grenzenloses, immerwährendes Wachstum) hat nichts mit "Einwanderung" zu tun, sondern mit der ganzen Welt, so wie wir sie kennen.

"Wir sind eine Insel, u n s soll es gut gehen, koste es an Beziehung, was es wolle", ist meines Erachtens das Gegenteil einer Lösung.

@Simone21
Klar ist das keine Lösung. Ich habe x-fach geschrieben, dass ich die Initiative nicht gut finde und auch nicht annehmen werde. Aber mehrfach schon, dass die Probleme mit dem nötigen Wachstum, der durch die Zuwanderung bewirkt wird, ausgeblendet wird, genau so wieder Frage der kolonialistischen Grundeinstellung ("Wir brauchen Einwanderung").

@hiker

Wo ausgeblendet?
Wie ausgeblendet?
Wir diskutieren doch jetzt schon die ganze Zeit darüber?

@Simone21
Ich meine die Gegner der Initiative, es geht rein um Wirtschaft und um unser Gut-Gehen.

@hiker

Welche Gegner der Initiative?
Offenbar erlebe ich nicht "die Gegner der Initiative", sondern andere.

Initiative «Keine 10-Mio-Schweiz»: Allianz startet Nein-Kampagne

Eine Allianz aus Politik und Wirtschaft hat in Bern vor «verheerenden Folgen» der SVP-Initiative gewarnt.

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

@hiker
"Swissuniversities warnt vor einem drohenden Ausschluss aus EU-Forschungsprogrammen bei Annahme der 10-Millionen-Initiative."

Ausschluss aus EU- Forschungsprogramm geht nur um Wirtschaft? 🤔

@Simone21 Das hat ja oft einen Zusammenhang. Wie jetzt xfach geschrieben: Hast du dort etwas über Ökologie, Wachstumsproblematik oder Gehabe aus dem Kolonialismus gelesen, dass für unser Gute-Gehen andere anpacken müssen, oft zu schlechten Löhnen und Arbeitsbedingungen?

Aber ok, mir reichts jetzt, immer wieder bei Null beginnen zu müssen. Es bestätigt aber eigentlich meinen Eindruck, dass gewisse Aspekte partout ausgeblendet werden (müssen).

Schönen Rest-Montag noch.

@hiker

Gute Idee, hier aufzuhören.
Dir auch einen schönen Montag und und eine gute Restwoche.