Wenn das das eigentliche Problem wäre, dann wäre die Welt in Ordnung. Aber das eigentliche Problem ist heute in Ländern wie Deutschland: Geld.
@_RyekDarkener_ Eine Kombination aus Geld und aus unserer Grundeinstellung, dass Kinder optional sind, würde ich sagen.
In anderen Teilen der Welt führt "kein Geld" nicht wirklich dazu, dass Paare keine Kinder mehr bekommen.
Soll nicht heißen, dass finanzielle Gedanken im Bezug auf Kinder verkehrt sind (ich denke selbst auch so und fühle mich "zu arm" für Kinder), ich würde nur sagen, die Einstellung ist relativ neu und relativ "westlich".
Heute lässt sich mit einem überdurchschnittlichen Einkommen keine Familie mit Kindern finanzieren. Es braucht dafür zumeist zwei überdurchschnittliche Einkommen Heißt konkret Miete für 3-4 Personen, Essen, Kleidung, Rücklagen, sehr wahrscheinlich Auto weil Stadtwohnung zu teuer, usw. Zwei mal Medianeinkommen reicht dafür NICHT mehr. Ob das nur ein "westliches" Problem ist, weiß ich nicht. Kinder bekommen, die man sich nicht leisten kann, heißt Sklaven für die Reichen zu produzieren.
Nein, das ist auch ein "östliches" Problem: China hat seine berühmt-berüchtigte Ein-Kind-Politik schon längst beendet. Heute verursacht auch dort ein Kind so hohe Kosten, daß es meist nur für ein Kind reicht - oder gar keins.