RE: https://fedi.solibre.de/display/568cb22b-146a-018b-744f-5a2581068800

@wolf @Sascha @mro @AwetTesfaiesus @elottermann @plinubius @GrueneBundestag @ij @funfacts_de @weddige @Joe_von_Saporski

Ich hätte ja eine Idee, wie wir #RicardaLang und vermutlich ziemlich schnell noch viele andere bündnisgrüne Promis ins #Fediverse bekommen könnten 👀:

Wenn das #Fediverse wirklich politische Netzwerkmacht hat und hilft rechtsextreme Mehrheiten in #sachsenanhalt und #MecklenburgVorpommern zu verhindern.

#LTW2026 @dawum

https://dawum.de/Sachsen-Anhalt/Infratest_dimap/2026-05-07/

@Buendnis90
und was genau wäre jetzt Deine Idee?

politische Netzwerkmacht


Das ist das was insbesondere prominente Politiker:innen selber per se aufgrund ihres öffentlichen Interesses inne haben. Sie müssen diese Macht halt nutzen, statt auf die hohlen versprechungen der kommerziellen Anbieter reinzufallen.

Ein Beispiel: Als Trump zeitweise von quasi allen Socialmediaplattformen geächtet und sein Account geschlossen wurde (lang, lang ists her), da reagierte er kurzerhand, indem er nur noch exklusiv auf seiner selbst kontrollierten Plattform (truth.social) seinen täglichen Bullshit verbreitete. Und was passierte? Natürlich sind ALLE ihm hinterhergerannt, alle Journalist:innen und andere Multiplikator:innen haben instant noch am selben Tag auch einen Account dort eröffnet, um ihren schon seinerzeiz allerwichtigsten Zitatgeber und Verkaufsschlager nicht aus dem Auge zu verlieren.

Was glaubt Ihr denn was passiert wäre, wenn z.B. Habeck seinerzeit im Sommerloch mit ordentlich begleitenden gut orchestrierten klassischer Pressearbeit verlautbart hätte "Ich bin jetzt weg hier von den toxischen Datenverkäufern. Alle meine künftigen Statements könnt Ihr exklusiv und frei ab jetzt nur noch im Fedivers unter meinem neuen Friendicaaccount finden."

Natürlich kämen alle dann hier her und schauen was Habeck, Lang, oder Özdemir so posten. Was bliebe denn den Journalist:innen sonst für eine Wahl? Das gleiche gilt übrigens auch für nichtpolitische Promis. Ja, hier haben sie nicht diesen Verstärkungseffekt der Algorithmen, der Promis klar privilegiert, aber sie würden auch nicht durch dieses Waffenungleichheit vorwiegend ausgenutzt, sodass sie mit ihrer Präsens nur ihren politischen Gegnern pushen (die Algos arbeiten nun mal NICHT pro progressive Politiker, das ist doch hinreichend untersucht).

@elottermann @mro @ij @Sascha @GrueneBundestag @plinubius @weddige @dawum @Joe_von_Saporski @AwetTesfaiesus @funfacts_de

@wolf @Buendnis90

Derzeit prägen vor allem kommunalpolitisch aktive Basismitglieder diesen Raum. Sie verfügen vielleicht noch nicht über ausgeprägte Netzwerkmacht, sind aber genau jene Menschen, die vor Ort Plakate hängen, Infostände organisieren, an Haustüren klingeln und das direkte Gespräch suchen. Für den Anfang wäre viel gewonnen, wenn wir gerade diese Engagierten stärken – mindestens durch sichtbaren Zuspruch und praktische Unterstützung.