Ich denke, es ist wahrscheinlich, dass Jahre der #Austerität bevorstehen: soziale Kürzungen und wachsende Unsicherheit. Das ist zwar kein Naturgesetz sondern politische Entscheidung, kommt aber mE absehbar auf uns zu. Parallel würde ich nicht mit nennenswertem GDP-Wachstum rechnen.

Deshalb:
1️⃣ Lasst euch nicht einreden, soziale Sicherheit sei „unfinanzierbarer Luxus“
2️⃣ gewöhnt euch nicht daran, dass Kürzungen „alternativlos“ sind; sind sie selten
3️⃣ Lasst Euch nicht gegeneinander ausspielen

Außerdem scheint es mir klug, auf persönlicher Ebene, auf Resilienz zu setzen, also zB.

➡️Fähigkeiten lernen (sprecht mal mit einer SoLaWi; findet Repaircafes; kümmert Euch um gute Atmosphäre mit der Nachbarschaft)
➡️nachhaltig kaufen (mindset: investieren statt konsumieren)
➡️Streaming und Cloud kritisch hinterfragen und evtl körperliche Medien bevorraten
➡️gemeinsam nutzen lernen
➡️Soziale Praxis üben

@AwetTesfaiesus Hmm ... ich befürchte: zu spät.
@die_Leo Luther, Bäumchen
@AwetTesfaiesus Hmm ... ob das (Apfel-)Bäumchen bei dem fortschreitenden Klimawandel & Japan Käfer noch wachsen würde? 🤔
@die_Leo ach komm! Bei Luther geht die Welt doch sogar komplett unter.
@AwetTesfaiesus Hmm ... wieso glauben Menschen, es würde für alle Zeiten Menschen auf der Erde geben? Weil Mensch, als Krone göttlicher Schöpfung, sich nicht vorstellen kann, Leben sei ohne ihn möglich? Nur kurioserweise gab es das Universum und die Erde schon ein paar Milluarden Jahre vor uns ... also warum nicht auch noch einige weitere Milliarden Jahre ohne uns? (Wer weiß, was Gott noch vorhat mit der Erde?) 🤔

@die_Leo Die Antwort kenne ich nicht; was mich aber sogar noch mehr erstaunt:

Wieso können sich die Menschen eher den Zusammenbruch aller Ökosysteme vorstellen (Cyberpunk, Bladerunner, etc.) als das Ende des Kapitalismus (ebenfalls: Cyberpunk, Bladerunner, etc.)?