Die #Spritpreisbremse federt rund ein Fünftel der #Mehrkosten durch teuren Sprit ab. Die hohen #Spritpreise infolge des #Iran-Kriegs treffen ärmere #Haushalte besonders stark, da sie einen größeren Anteil ihres Einkommens für #Tanken aufwenden als wohlhabendere Haushalte. 1/
Im Schnitt liegen die monatlichen Mehrkosten durch hohe Spritpreise bei 1,2 Prozent des Nettoeinkommens. Im ärmsten Zehntel steigen die #Kosten um etwa 3 Prozent des Einkommens. Ohne Spritpreisbremse wären es sogar rund 4 Prozent. 2/
Bei Haushalten im bestbezahlten Zehntel bedeutet der #Preisanstieg an der #Zapfsäule lediglich Mehrkosten in Höhe von 0,7 Prozent anteilig am #Einkommen. Die Spritpreisbremse hilft ärmeren Haushalten stärker – relativ zu ihrem Einkommen. 3/
Im Schnitt zahlen Haushalte mit #Diesel-Pkw seit Beginn des Iran-Kriegs 50 Euro mehr pro Monat, Benzin-Haushalte nur 17 Euro. Die Spritpreisbremse verhindert für Benziner-Haushalte rund ein Drittel der Mehrkosten, für Haushalte mit Diesel-Pkw rund ein Sechstel. 4/
Dieselfahrende im ärmsten Zehntel zahlen etwa 31 Euro mehr im Monat. Die Spritpreisbremse spart ihnen im Schnitt rund 6 Euro. Trotz geringster Ersparnis in Euro wirkt die Maßnahme bei ärmeren Haushalten stärker: Sie sparen relativ zu ihrem Einkommen mehr als wohlhabendere Haushalte. 5/
Bei weiterhin hohen #Treibstoffpreisen sollte die Spritpreisbremse verlängert werden. Besonders auch für #Benzin, da ärmere Haushalte häufiger Benziner fahren und stärker betroffen sind. 6/
Spritpreisbremse drückt Mehrkosten aufgrund steigender Treibstoffpreise um ein Fünftel - Momentum Institut

Die Spritpreisbremse bremst die Mehrkosten durch teuren Sprit insgesamt um ein gutes Fünftel (21,2 Prozent). Die gestiegenen Spritpreise belasten ärmere Haushalte anteilig stärker, da sie einen größeren Teil ihres Einkommens dafür aufwenden müssen. Die Bremse schützt ärmere Haushalte besser vor steigenden Preisen als einkommensstärkere. Das Momentum Institut hat die Verteilungseffekte der Spritpreisbremse für die Haushaltszehntel auf Basis von Zahlen der Europäischen Kommission, Statistik Austria und der E-Control simuliert.

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