@GrueneBundestag
35 Milliarden? Nehm' ich - kein Problem 😉.
Aber Spaß beiseite:
Natürlich ist es notwendig die Menschen zu unterstützen, die auch eine Unterstützung benötigen, aber alle anderen sollten die Mehrkosten selber tragen. Zusätzlich wird es auch dazu führen, dass weniger mit dem eigenen Auto gefahren oder auch geflogen wird. Das wiederum spart viel CO2 und befördert auch die Energiewende.
Das Gießkannenprinzip hier anzuwenden, ist sowohl unsinnig als auch unnötig und gilt somit auch für die 100 €. D.h. 100 € für diejenigen, die sie wirklich brauchen - herzlich gerne, aber alle anderen können auch einmal weniger Essengehen.
Krisen wird es immer wieder geben. Deswegen wäre es sinnvoll, wenn wir (EU, Deutschland, die Bürger*innen selbst) immer unabhängiger werden würden, nicht nur von Gas und Öl, sondern auch von digitalen Angeboten aus der USA, Medikamenten, technische Geräte und v.a.m. aus China, ...
Dafür braucht es aber auch Angebote, die von allen genutzt werden können und zwar zu Bedingungen und Preisen, die sich auch jeder leisten kann.
Beispiel ÖPNV im ländlichen Raum: Derzeit kann man davon ausgehen, dass außerhalb der größeren Städte vielleicht zweimal pro Tag ein Bus fährt, d.h. einmal hin und einmal zurück - natürlich außer Samstags und Sonntags, Feiertagen und in den Schulferien. Da auf dem Weg dahin noch viele andere Orte angefahren werden müssen, braucht der Bus statt 20 Minuten fast 2 Stunden. Wenn man ganz viel "Glück" hat, handelt es sich nicht um einen regulären Bus, sondern um einen sog. Rufbus, den man selbstverständlich mind. 24 Stunden vor Fahrtantritt bestellen muss und natürlich auch teurer ist. Sorry, aber hab' ich glatt vergessen, der wurde ja im letzten Jahr eingestellt, weil die Kosten zu hoch und dieser nur selten genutzt wurde.
Aber wen wundert's, denn da haben ja alle ein oder sogar mehrere Autos vor ihrer Tür stehen. Tja, wen wundert's? 🤔