An den Klimawandel kann man nicht "glauben". Man kann verstehen, dass es ihn gibt oder halt nicht. Das ändert ja nichts daran, dass er da ist.
"Glauben" kann man nur an etwas, das man nicht erklären oder nachweisen kann. Den Klimawandel kann man aber sehr gut erklären und nachweisen. Wenn man Fakten nicht versteht, beeinflusst das nicht, dass die Fakten stimmen.
Daher wäre es prima, wenn Journalist*innen nicht ständig schreiben, jemand "glaube" nicht an den Klimawandel. Er "versteht ihn nicht".

@jensscholz Frage ist auch, ob es wirklich Journalisten sind, die nicht in der Lage sind, die passende Wortwahl zu finden. Ich dachte, es gehört zum Beruf dazu.

Deswegen: Quelle?

@nakal Quelle: Nachrichten lesen und wahrnehmen, wie schlecht leider gerade Journalist*innen mit Sprache umgehen. Im kleinen, wie im großen.

Wer schreibt "jemand stürzte nach einer Kollision" satt "jemand stürzte durch eine Kollision" oder das einfach abschreibt, dem fehlt es an grundlegendem Sprachverständnis. @jensscholz