Wie man das eigene Smartphone mit ein paar Handgriffen sicherer machen kann

Aktuelle Smartphone-Betriebssysteme sind relativ gut geschützt – zumindest, wenn man sich an ein paar einfache Tipps hält. Wer will, kann aber die Sicherheit noch deutlich steigern

DER STANDARD
@besendorf Naja, wenn nicht mal das Deaktivieren der Werbe-ID erwähnt wird, was so ca. 1 Min dauert und gigantische Implikationen hat, spricht das nicht für den Artikel. ☠️
How to Disable Ad ID Tracking on iOS and Android, and Why You Should Do It Now

The ad identifier - aka “IDFA” on iOS, or “AAID” on Android - is the key that enables most third-party tracking on mobile devices. Disabling it will make it substantially harder for advertisers and data brokers to track and profile you, and will limit the amount of your personal information up for...

Electronic Frontier Foundation
@besendorf Ich weiß das ja. Aber das ist so ziemlich das erste, was ich Leute erzähle, wenn sie fragen, was man für die eigene Sicherheit und Privatsphäre auf dem Smartpphone machen kann. Siehe #DataBrokerFiles und die aktuelle ARD/BR-Dokumentation dazu: https://www.ardmediathek.de/video/story/gefaehrliche-apps-im-netz-der-datenhaendler/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9hYmI2NzU1NC1kMWRjLTQxZWItODk0Yi1hZjZmN2QyNDEzZTdfb25saW5lYnJvYWRjYXN0
Story: Gefährliche Apps · Im Netz der Datenhändler - hier anschauen

Was viele Smartphone-Nutzer wissen: Die Apps auf ihren Handys sammeln detaillierte Standortdaten. Was den meisten jedoch nicht bewusst ist: Die Informationen landen oft in einem undurchsichtigen, weltweiten Netzwerk aus Datenhändlern und Werbefirmen. Es geht um vermeintlich anonyme Daten, die aber Wohnorte und Arbeitsplätze offenbaren – bis hin zu Bordellbesuchen oder Aufenthalten in psychiatrischen Kliniken. Dieser Film zeigt, wie leicht ahnungslose Nutzer ins Visier von Stalkern, Kriminellen oder Geheimdiensten geraten können. Er macht deutlich, wie harmlos erscheinende Apps zum Sicherheitsrisiko werden – für Regierungen und selbst für Soldaten im Krieg. Grundlage dieser Dokumentation ist eine der bislang größten Recherchen dieser Art: Ein Team aus Bayerischem Rundfunk, netzpolitik.org, Le Monde und weiteren Partnermedien hat rund zehn Milliarden Standortdaten ausgewertet. Eine Spurensuche, die um die halbe Welt führt: zu einer ägyptischen Exiljournalistin in Berlin, die bedroht wird. Nach Brüssel, wo hochrangige Mitarbeiter der EU-Kommission betroffen sind. Nach Washington, wo Politiker ein Sicherheitsrisiko für US-Agenten in Europa sehen. Oder an die ukrainische Front, wo Soldaten in den Datensätzen ihre eigenen Stellungen wiedererkennen. Schließlich führt die Recherche zu einem Händler in Florida, der die Standortdaten deutscher und französischer Smartphone-Nutzer verkauft hat. So entsteht ein Film, der deutlich macht, welche immensen Risiken dieses Milliardengeschäft mit sich bringt – auch für Menschen in der Europäischen Union mit ihren vermeintlich strengen Datenschutzregeln.