1,6 Milliarden Euro Subvention für zwei Monate billigeren Sprit. Die Bundesregierung entlastet Autofahrer kurzfristig – und investiert dieses Geld in eine veraltete und schädliche Technologie. Länder wie Norwegen oder Dänemark zeigen seit Jahren, wie man sich mit konsequentem Ausbau der Elektromobilität vom Öl emanzipiert.
Zum Vergleich: Die gesamte staatliche E-Auto-Kaufprämie für 2026 beträgt 550 Mio. Euro. Die Spritsubvention ist fast dreimal so hoch – für gerade mal acht Wochen. In zwei Monaten wird mehr als die Hälfte der gesamten E-Auto-Förderung für die nächsten vier Jahre verbrannt.
Natürlich: Die Entlastung ist akut nötig, viele Betriebe und Pendler stehen unter Druck. Aber es bleibt das alte Muster – Symptome lindern statt Ursachen bekämpfen. Mit einer Wirtschaftsministerin, die E-Mobilitätsförderungen herunterfährt statt auszubauen, wird sich daran nichts ändern.

Ich vermisse die Phase, in der Energiepolitik von jemandem wie Robert Habeck geführt wurde – unbequem, aber zukunftsgerichtet.

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Energiepreise: Bundesregierung einigt sich auf Spritpreis-Paket

Union und SPD haben sich nach heftigem Streit doch noch auf umfangreiche Entlastungen für die Bürger verständigt. Gemeinsam kündigen sie Entlastungen für Autofahrer an.

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