Was soll eine Spielleitung machen, wenn die Spieler Schabernack ohne Ende betreiben und sich nicht mehr an den Plot halten?

#KleineHelden #Cartoon #pnpde #Fantasy #Rollenspiel

@kleine_helden

Den Plot streichen und die "Helden" auflaufen lassen.

Hatte das einmal das die Gruppe nur unsinn gemacht hat, dann hat sich der Auftraggeber ne andere Gruppe gesucht und die Helden stehen lassen. Plot war zu Ende und die Spieler schauten doof als sie Freizeit in einer Stadt als restabenteuer hatten und nichts zu tun.

@TheOneSwit Oh wow.. Eine SL, die versucht, mich meta zu erziehen oder gar zu bestrafen, wäre sehr schnell nicht mehr meine SL ehrlich gesagt.
Ich finde es völlig okay, dass die Welt auf die Spielenden angemessen reagiert, Dorfbewohner zB schreiend wegrennen, wenn die Murder Hobo Gruppe eintrifft und so..
😄
Aber bitte nicht mit dieser Motivation im Hintergrund. :)
Wenn das für Deine Spielenden okay ist, zum "richtigen" Spiel von Dir erzogen zu werden, dann ist das natürlich okay. Erwartungen bespricht man am besten vorher. :)
@kleine_helden

@grischa @kleine_helden

Mit erziehen hat das wenig zu tun. Ich werde nicht bezahlt und bin kein alleinunterhalter.
Wenn die Gruppe mich als SL vorführen will dann beende ich das Abenteuer, bin nicht der Depp.

Wenn ihnen mein Plot und das Abenteuer nicht gefällt, ok. So be it. Dann zwinge ich niemanden mitzuspielen, dann fliegt der Plot raus und die SpielerInnen können ihren eigenen Plot vorantreiben. Ich hab aber nichts mehr vorbereitet also 🤷

@grischa @kleine_helden

Im speziellen Fall ging es um ein Dsa Abenteuer im Al'Anfa eine Stadt mit sehr viel Sklavenhandel.

Die Helden sollten einen Auftraggeber treffen entschieden sich dann auf dem Sklavenmarkt jedoch einen Aufstand anzetteln zu wollen, Sklaven zu befreien und Adlige anzupöbeln.

Sie landeten dann im Kerker, der Auftraggeber musste andere leute nehmen und das Abenteuer war schon am Anfang zu Ende.

Sie durften dann ihren Ausbruch und die Flucht aus Al'Anfa planen.

@TheOneSwit @grischa @kleine_helden Aber das ist doch „der Klassiker“: eine Gruppe, die sich selbst als „gut“ definiert und mit den Gegebenheiten vor Ort unzufrieden ist. Dann wäre mein Ansatz gewesen, das schön auszuspielen und der Auftraggeber hätte die ja auch z.B. aus dem Gefängnis freikaufen können (dann schulden ihm die Helden einen Gefallen usw.). Bietet viel Platz zum Rollenspiel imo.

@Levold @grischa @kleine_helden

Wir haben das ausgespielt, die Heldin durfte einen hohen Granden ohrfeigen und durfte dann die Wachen kennenlernen. Ich sah keinen Grund warum der Auftraggeber irgendwelche schwerverletzten verbrecher aus dem Gefängnis freikaufen sollte. Es gab nur einen Aushang auf den sie sich melden wollten. Da haben sich dann halt andere gemeldet.

Den Abenteuerband hab ich zugeschlagen und weggelegt, das wollten sie ja offensichtlich nicht.

@TheOneSwit @grischa @kleine_helden No offence: so hätte ich es eben nicht gelöst. Ad hoc fallen mir mindestens zwei Varianten ein, in denen das Abenteuer dennoch hätte stattfinden können.
Das mit dem „die Gruppe wollte das eben nicht“ finde ich schwierig. Meistens weiß die Gruppe ja nicht, was von ihnen erwartet wird.

@Levold @grischa @kleine_helden

Ad hoc, gibts unzählige wege. Rondra hätte ihre Blitze schleudern können.

Aber ich finde dass Aktionen der SpielerInnen auch konsequenzen brauchen. Ansonsten mache ich die Spielwelt lächerlich und das Spiel macht keinen Sinn. Aber wie du schon sagst, muss man sich als Gruppe auch vorab absprechen ob man jetzt Bock hat auf ein Railroad Abenteuer oder ein Sandbox oder was auch immer hat
Hab mit der Runde über 20 Jahre gespielt, da gab es mehrere Diskussionen😉

@Levold @grischa @kleine_helden

Das ist dann ja auch was ich mit den Spielern gemacht hab. Entweder wir spielen dieses Buchabenteuer mit dem dazugehörigen Plot und einer gewissen ernsthaftigkeit die der Welt und den Figuren gerecht wird. (eher cineastisch) oder wir machen Blödsinn aber dann brauch ich ja nicht das Abenteuer durchdrücken. Dann gibt's halt alternativplot. 🤷

Die Spieler hatten sich danach überlegt was sie wollen und waren dann ganz einverstanden mit der Alternative.