Oliver Rihs – „Bis wir tot sind oder frei“ (2020)

„Ich war der Meinung, Sie wollten der Justiz mal so richtig auf das saubere Hemd kotzen…“ (Zitat). Das ist keine Erzählung aus dem Museum der 80er-Jahre, sondern zieht die ganze Gegenwart mit hinein – quasi in die offene Wunde. Keine Held:innengeschichte, sondern ein politisches Verlangen, das sich an den Institutionen reibt, an den Mauern und an den Körpern. Freiheit ist hier kein großes Wort, sondern ein elementarer physischer Zustand: Entweder eingeschränkt oder verweigert, immer erkämpft. Mit Marie Leuenberger und Joel Basman. (ARD, Wh.)

Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/oliver-rihs-bis-wir-tot-sind-oder-frei-2020/
@mediathekperlen Danke für den Tipp mal wieder.
Was für eine Wucht der beiden Hauptdarsteller*innen, Dialoge, Szenen, Kamera, authentische Charaktere - großartig und sehr bewegend.
Ich hätte nicht erwartet, dass der Film so in die Tiefe geht beim Thema "Freiheit". Was bedeutet das eigentlich? Für beide etwas anderes, das wird klar, und beschäftigt mich nachhaltig.
Die Schlussszenen, einfach nur WOW was da transportiert wird in Bildern.