Kolumne: Die Liste derer, die Katherina Reiche kritisieren, ist sehr lang. Energiefachleute und Verbände, Unternehmen, der eigene Koalitionspartner, sieben Bundesländer (2 davon CDU-geführt) und sogar Hubert Aiwanger. Mehr noch: Reiche widerspricht ständig sogar sich selbst.

Für wen arbeitet die Wirtschaftsministerin? Für ihren ehemaligen Arbeitgeber Eon, dessen Aktienkurs es hervorragend geht? Für KKR, den massiv in fossiles Gas investierten Fonds, dessen Tochterfirma jetzt ihre Kommunikation für sie optimieren soll?

🎁: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/katherina-reiche-was-macht-die-bundeswirtschaftsministerin-eigentlich-beruflich-a-2051bce7-081a-4b78-b40f-94c7877555c8?giftToken=524a64a9-9e92-4afd-b7ca-bd19e0e02b66

Energiewende: Was macht Katherina Reiche eigentlich beruflich?

Die Wirtschaftsministerin hat einen so seltsamen Gastbeitrag über Energiepolitik geschrieben, dass nicht nur der eigene Koalitionspartner ihr öffentlich widerspricht: Sie erntet Widerspruch sogar von sich selbst.

DER SPIEGEL

»Wir als E.ON schaffen die Basis für eine dezentrale, nachhaltige Energiezukunft – bundesweit, regional und in Ihrem Zuhause. […] Die #Energiewende – was ist denn da für mich drin?«

https://www.eon.de/de/pk/landingpage/energiewende.html

Weiß Frau Reiche, was ihr ehemaliger Arbeitgeber Eon heute so macht?

@oliver_schafeld
Macht, oder schreibt?

@winkeflo

Mir sind seit einiger Zeit immer wieder Stellenausschreibungen von Eon aufgefallen, die sich um dezentrale Energiesysteme zu drehen schienen (Dashboards für Wallboxen oder Einspeiseverrechnung für Dachsolar o.ä.).

Welchen Anteil am Gesamtgeschäft das bei Eon ausmacht 🤷‍♂️