Für Täter läufts als wär nichts gewesen, während beim Opfer niemals rein gar nichts mehr sein wird wie zuvor
Teil drölfzigMrd.2078699:

In der #Oper #Frankfurt wird morgen ein verurteilter Frauenschläger vor ausverkauftem Haus gefeiert.

Rehabilitation ja. Applaus und Bühne für Gewalttäter hingegen ist nicht hinzunehmen! Es Reicht! darf kein bloßes Lippenbekenntnis bleiben.

Alles nicht neu, vgl. Elena Wolf in
https://taz.de/!6129983/

Wokewashing Otello

Die Stuttgarter Oper schmückt sich gerne mit woken Inszenierungen und progressiver Selbstdarstellung. Jetzt hat sie die Rolle des Otello mit einem verurteilten Frauenschläger besetzt – und löst eine Diskussion über Schuld, Sühne und Machtstrukturen aus.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH
@rakulle oh shit, ich hab für Mai Karten 😬 danke für den Hinweis.
Alles gut. Siehe Kommentar Statement bei Insta von der Oper. Auf Insta ist etwas mehr Bewegung in der Sache. Passt leider nicht komplett hier rein.
https://www.instagram.com/p/DW6miA3DW9-/
Alfred Kim ist seit vielen Jahren eng mit der Oper Frankfurt verbunden und hat bei all seinen Engagements durch einen stets kollegialen Umgang sowie außergewöhnliche künstlerische Leistungen überzeugt. Die Oper Frankfurt ist sich seiner Vergangenheit bewusst und verurteilt jede Form von Gewalt entschieden....
@AutisticCatLady
Es reicht!! Die Scham muss die Seite wechseln! on Instagram: "Keine Bühne für Täter!@oper_frankfurt „[Kulturinstitutionen] wirken symbolisch, sind Aushängeschilder gesellschaftlicher Werte und arbeiten in hochgradig hierarchischen Strukturen, in denen Schutzbedürftige (junge Sängerinnen, Solistinnen, Assistentinnen, Praktikantinnen) besonders verletzlich sind. Ein verurteilter Gewalttäter hat zwar ein Recht auf ein Leben ohne erneute Stigmatisierung. Aber er hat kein Recht auf jede Bühne.“ (Elena Wolf, https://taz.de/!6129983/)"

676 likes, 59 comments - es_reicht_ffm on April 9, 2026: "Keine Bühne für Täter!@oper_frankfurt „[Kulturinstitutionen] wirken symbolisch, sind Aushängeschilder gesellschaftlicher Werte und arbeiten in hochgradig hierarchischen Strukturen, in denen Schutzbedürftige (junge Sängerinnen, Solistinnen, Assistentinnen, Praktikantinnen) besonders verletzlich sind. Ein verurteilter Gewalttäter hat zwar ein Recht auf ein Leben ohne erneute Stigmatisierung. Aber er hat kein Recht auf jede Bühne.“ (Elena Wolf, https://taz.de/!6129983/)".

Instagram
Tja, da sind sie wieder, die
"außergewöhnlichen künstlerischen Leistungen" als Argument dafür, einem Künstler, der eine solch brutale und zutiefst frauenverachtende Gewalttat begangen hat, weiterhin eine Bühne zu bieten.
Soviel zu "Haltung zeigen" vs. Gewalt an Frauen gesellschaftlich als Kavaliersdelikt zu normalisieren. Solche Argumenten sind doch genau das Problem.
@AutisticCatLady
@rakulle ich hab keinen Insta-Account und ist mir auch egal, wie die Oper ihre Rechtfertigung ausschmückt 😬 ich kann ihn mir jedenfalls nicht angucken, auch nicht wenn ich daran denke, wie viel Geld die scheiß Karten gekostet haben. Oper wird ne unfreundliche Mail von mir bekommen und zwei Plätze bleiben halt leer im Mai.